LV-Check 2020: Die Lebensversicherer mit dem größten Policenwachstum

Florian Burghardt Berater LV-Check Top News

Im Vorjahr konnten nur 27 von 71 untersuchten Lebensversicherern ihre Bestände ausbauen. Das zeigt der LV-Check 2020. Welche 7 Anbieter besonders stark zulegen konnten und an welchen Teilsparten das lag, lesen Sie hier.

Für 7 Lebensversicherer ging es 2019 in Sachen Policenzuwachs besonders hoch hinaus.

Für 7 Lebensversicherer ging es 2019 in Sachen Policenzuwachs besonders hoch hinaus. Bild: Pixabay

Im Geschäftsjahr 2019 ist der Gesamtbestand an Lebensversicherungen geschrumpft. Bei den 84 Lebensversicherern (ohne Pensionskassen und Pensionsfonds) ging die Anzahl der Verträge, laut GDV, um 0,8 Prozent auf 82,8 Millionen zurück.

Mit Blick auf die einzelnen Unternehmen offenbaren sich aber höchst unterschiedliche Entwicklungen. Der aktuelle procontra-LV-Check-2020 zeigt diese anhand der individuellen Geschäftszahlen der Anbieter auf. Von insgesamt 71 untersuchten Lebensversicherern konnten beispielweise 27 im Jahr 2019 ihre Bestände ausbauen. Seziert man die Masse an Verträgen weiter, so zeigt sich: Auch ein Lebensversicherer mit insgesamt starkem Wachstum konnte nicht in allen Teilsparten der Lebensversicherung (Risiko-, Renten-, Kapital-, Kollektivversicherungen und Fondspolicen) Policen hinzugewinnen.

In der untenstehenden Bilderstrecke haben wir die 7 Anbieter zusammengestellt, die ihre Bestände im Geschäftsjahr 2019 jeweils um mehr als 20.000 Policen ausbauen konnten. Außer Konkurrenz läuft dabei die Ergo Vorsorge Lebensversicherung AG. Sie konnte 985.403 Verträge hinzugewinnen – eine Vervierfachung ihres Bestandes. Dieser Sondereffekt resultierte jedoch aus der Verschmelzung der Verträge der früheren Ergo Direkt Lebensversicherung AG auf die Ergo Vorsorge.

LV: Die 7 größten Policengewinner

Platz 6: Hannoversche (+27.103)
Die Hannoversche konnte ihren Gesamtbestand an Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2019 um 27.103 Verträge ausbauen auf insgesamt 1.048.307. Das bedeutet einen Zuwachs von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bedingt wurde dieser vor allem durch ein Plaus von 31.103 Risikoversicherungen (neben Risiko-LV zählen dazu auch Biometrie-Produkte wie die Berufsunfähigkeitsversicherung). Ein Anstieg um 3,1 Prozent. Grafik: procontra
 
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