Bei diesen Hausratsversicherern schmilzt der Bestand

Martin Thaler Versicherungen Top News

Die Hausratversicherung ist für die Versicherer ein lukratives Geschäft. Zumal eines, bei dem die Vertragszahlen steigen. Jedoch nicht bei allen Anbietern, wie eine neue Studie unter Beweis stellt.

Für manchen Hausratversicherer verliefen die vergangenen Jahr im Hinblick auf den Vertragsbestand wenig erfreulich.

Für manchen Hausratversicherer verliefen die vergangenen Jahr im Hinblick auf den Vertragsbestand wenig erfreulich. Bild: Adobe Stock/Volodymyr Shevchuk

Die Hausratversicherung ist für die Versicherer mehr als bloßes Brot-und-Butter-Geschäft. Sie ist eines der Segmente, die regelmäßig Gewinne erwirtschaftet, so dass immer mehr Versicherer auf Kundenjagd gehen und diese mit innovativen technischen Lösungen, wie intelligenten Sensoren für Brände und Wasserschäden, umgarnen.

Umso erfreulicher für die Versicherer ist die Tatsache, dass immer mehr Kunden ihr Hab und Gut gegen Einbruch oder Brände versichern wollen. Der Bestand an Hausratsversicherungen steigt: Laut Statistischem Jahrbuch des Branchenverbands GDV hatten die deutschen Versicherer 2018 insgesamt 26,3 Millionen Hausrats-Policen in ihren Büchern. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag der Bestand noch bei 24,9 Millionen Verträgen.  

Dies bedeutet heruntergerechnet für die Unternehmen: Die Zahl der Hausratsverträge im Bestand wuchs bei den 50 größten Hausratsversicherern (Marktabdeckung: 91 Prozent) im Zeitraum von 2013 bis 2018 von durchschnittlich 449.547 auf 477.646 Verträge.  

Dabei fallen die Entwicklungen unter den einzelnen Versicherern jedoch höchst unterschiedlich aus, wie der Branchenmonitor-Studie der V.E.R.S. Leipzig GmbH sowie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Sirius Campus zu entnehmen ist (hier bestellen). Diese hatten unter anderem die Entwicklung beim Vertragsbestand von 2013 bis 2018 untersucht.  

Das Ergebnis: Von den fünfzig größten Hausratversicherern gewannen 31 Anbieter Verträge hinzu, während 19 Anbieter mit sich verkleinernden Beständen zu kämpfen hatten. Für sechs Anbieter lief es im genannten Zeitraum besonders schlecht: Sie verloren über 20.000 Policen. Um welche Unternehmen es sich hierbei handelt, haben wir in der untenstehenden Bilderstrecke für Sie zusammengefasst.

Hausrat: Die Versicherer mit den größten Bestandsverlusten

Platz 6: Württembergische Versicherung AG
Die Württembergische verlor zwischen 2013 und 2018 insgesamt 21.036 Hausrats-Verträge. Dies entspricht einem Minus von 2,81 Prozent. 2018 hatte die Württembergische noch 729.814 Hausratspolicen im Bestand. Bild: Württembergische Versicherung AG
 
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