Altersvorsorge: Garantien verhindern Sparziele

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In der Altersvorsorge muss der Fokus stärker auf Rendite gelegt werden, um Versorgungslücken wirklich schließen zu können. Dafür macht sich eine Expertenrunde stark.

procontra-Roundtable "Fondspolicen": Gert Wagner (Swiss Life), Matthias Hundt (procontra-Chefredakteur), Christian Nuschele (Standard Life) und Guntram Overbeck (Helvetia Leben) v.l._ Foto: Christian Augustin

Vermittler sind um ihren sozialpolitischen Auftrag, ihre Kunden vor Altersarmut zu bewahren, nicht zu beneiden. Mal davon abgesehen, dass jeder Zweite nicht bereit ist, Konsum gegen Vorsorgesparen einzutauschen, präferieren viele Kunden noch immer Garantieprodukte. Damit wägen sie sich in einer Sicherheit, die trügerisch ist. Denn ein Ablaufergebnis, das auch eine Versorgungslücke schließt, kann mit (teuren) Garantien kaum erreicht werden.

Dazu braucht es neben der grundsätzlichen Sparbereitschaft vor allem die Erkenntnis, dass das größte Risiko für den Kunden darin besteht, kein Risiko eingehen zu wollen. Andernfalls steuert er mit dem gewünschten, eng anliegenden Sicherheitsgurt direkt auf den Abgrund seiner Versorgungslücke zu.

Beim procontra-Roundtable zum Thema „Fondspolicen“ liefern die Produkt- und Vertriebsverantwortlichen der Helvetia Leben (Guntram Overbeck), Swiss Life (Gert Wagner) und Standard Life (Christian Nuschele) zahlreiche Argumente, wie Vermittler ihren Kunden zu ihren Sparzielen verhelfen können.

Die komplette Beilage „Fondspolicen“ erscheint in der procontra-Ausgabe am 11. Oktober 2019.

Über die Gefahr, nur über Risiken zu sprechen und warum die Indexpolice nur Rendite-Fantasien zulässt

Statements aus dem procontra-Roundtable „Fondspolicen“ 

„Vorsorge mit Garantie lindert das Problem nur, löst es aber nicht.“
Das Vermögen auf dem Sparbuch von der Inflation aufzehren zu lassen, kann keine Lösung sein. Eine Vorsorge mit Garantie lindert immerhin das Problem. Für die Beratung halte ich es aber für unabdingbar über die Konsequenzen aufzuklären, wenn man das Risiko der Kapitalmärkte gar nicht eingehen möchte, meint Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing, Standard Life. Foto: Christian Augustin
 
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