Schlechtes Börsenjahr: Wer baut Reserven auf?

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Lebensversicherung: Die Schwankungen am Kapitalmarkt wirken sich auch auf die Bewertungsreserven der Lebensversicherer aus. Nur zwei Anbietern gelingt 2018 eine Steigerung. Um wen es sich dabei handelt, welche Ursachen die Entwicklung hat und bei welchen fünf Lebensversicherern die Reservequote am höchsten ist.

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Das miese Börsenjahr 2018 beschäftigt auch die Lebensversicherer. Witthaya lOvE / shutterstock.com

Ähnlich wie bei den Krankenversicherern, spiegelte sich die Kapitalmarktentwicklung auch in den Kennzahlen der Lebensversicherer. Die Bewertungsreserven sanken – im Marktdurchschnitt fiel die Reservequote von 14,58 Prozent (2017) auf 11,28 Prozent (2018).

Diese Entwicklung hängt mit dem starken Börsenjahr 2017 zusammen (siehe Grafik). Ein Erfolg, der sich in 2018 nicht wiederholte. Mit den entsprechenden Folgen: Nur zwei Anbietern gelang es im vergangenen Jahr, ihre Reservequote zu erhöhen. So konnte die Landeslebenshilfe (LLH) ihre Reservequote von 1,55 Prozent auf 5,38 Prozent ausbauen. Die Niedersachsen bleiben damit aber dennoch weit unter Marktdurchschnitt. Noch deutlicher unter Marktdurchschnitt liegt myLife. Der Versicherer ist der einzige Anbieter mit negativer Reservequote (2018: -4,78 %).

Bewertungsreserve: Die 5 höchsten Quoten

#5: LV 1871
Auch bei den Münchenern sank die Reservequote im Vergleich zum Vorjahr: Von 16,58 Prozent auf 15,00 Prozent. Bild: Screenshot Webseite LV1871
 
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