Berufsunfähigkeit: So gefährdet sind Studenten

Berater Top News Meistgeklickt von Florian Burghardt

Wie gesundheitsgefährdend ist ein Studium? Fakt ist, dass psychische Erkrankungen unter jungen Menschen ansteigen – anders als die Anzahl der abgeschlossenen BU-Policen. Was Vermittler bei der Beratung beachten sollten, lesen Sie hier.

Psychische Erkrankungen sind bei jungen Menschen auf dem Vormarsch und immer häufiger Ursache für Berufsunfähigkeit. Studierende haben allerdings besonders selten eine BU-Police. Mit der richtigen Beratung ließe sich das ändern.

Psychische Erkrankungen sind bei jungen Menschen auf dem Vormarsch und immer häufiger Ursache für Berufsunfähigkeit. Studierende haben allerdings besonders selten eine BU-Police. Mit der richtigen Beratung ließe sich das ändern. Bild: Pixabay

Die Bologna-Reform sei ein Treiber von psychischen Krankheiten unter Studierenden. Zudem würden gesundheitliche Statistiken die Schlussfolgerung nahelegen, dass ein ständig wachsender Teil der Studenten den Anforderungen eines Studiums offenbar nicht mehr gewachsen sei. Dieser Ansicht ist man bei der AfD-Bundestagsfraktion und hatte deshalb die Bundesregierung um eine genauere Analyse der Situation gebeten.

Diese kam zu dem Ergebnis, dass sich kein kausaler Zusammenhang zwischen der Studienstrukturreform (Bachelor- und Masterstudiengänge) und der Zahl der psychischen Beeinträchtigungen unter Studierenden herstellen lasse. Zumindest nicht auf Grundlage der Quellen, die die AfD genannt hatte. Auch darüber hinaus seien der Bundesregierung aber keine Untersuchungen bekannt, die einen sprunghaften Anstieg psychischer Erkrankungen bei Studenten durch die Bologna-Reform nahelegen würden.

Junge Menschen häufiger psychisch krank

Die aktuelle Datensammlung der Bundesregierung verdeutlicht aber den Anstieg von psychischen Erkrankungen unter jungen Menschen. Zwar könne dieser, laut der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, auch speziell mit dem Blick auf Studierende nachgezeichnet werden. Generell seien Studenten aber von fast allen Diagnosen psychischer Störungen deutlich seltener betroffen als gleichaltrige Nichtstudierende, so die Bundesregierung.

Unterscheidet man nicht nach Ausbildung und Beruf, so sind psychische Erkrankungen unter jungen Menschen aber deutlich auf dem Vormarsch. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern führen sie immer häufiger zu Berufsunfähigkeit. Hier sind Vermittler gefordert. Denn wie eine procontra-eigene Auswertung von Google-Suchanfragen ergab, liegt das Interesse an der Berufsunfähigkeitsversicherung nur minimal höher als das an Handyversicherungen.

Spezielle Beratung benötigt

Auch ganz generell herrscht unter den Verbrauchern großes Unwissen über die Wichtigkeit und die Umsetzungsmöglichkeiten der Arbeitskraftabsicherung. Speziell unter Studierenden ist die Quote von bestehenden BU-Versicherungen besonders niedrig – was auch mit fragwürdigen Empfehlungen von Verbraucherschützern zusammenhängt.

Dabei bietet gerade der frühzeitige Abschluss einer BU-Police viele Vorteile und ist auch sehr ratsam, wie diese 5 Leistungsfälle zeigen. Allerdings haben die jungen Menschen der Generation Y bei Versicherungsthemen besondere Ansprüche. Wie Vermittler sie am besten erreichen können, lesen Sie hier.

Worin Verbraucher die größten BU-Risiken sehen, wie viel Geld sie monatlich für eine Police ausgeben würden, welche Gründe aus ihrer Sicht gegen einen Abschluss sprechen und viele weitere Fakten zur Berufsunfähigkeitsversicherung finden sich in der untenstehenden Bilderstrecke.

 
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