Identitätsklau: So können sich Firmen schützen

Unternehmerversicherung Digital von Martin Morgenstern

Identitätsdiebstahl ist für Cyber-Kriminelle lukrativ. Dabei sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen betroffen – und die Einfallstore sind meist weit geöffnet.

Die Fake-President-Masche (Der Ablauf)
Ein Mitarbeiter bekommt eine streng vertrauliche Mail vom Geschäftsführer. Es geht um die geplante Übernahme eines ausländischen Betriebes. Die mögliche Konkurrenz soll von dem Coup nichts wissen und außerdem steht ja auch ein Feiertag vor der Tür. Bei der Überweisung auf ein ausländisches Konto ist also Eile geboten. Die üblichen Prozesse und Kontrollen können ausnahmsweise umgangen werden. Die Mail hat die passende Signatur und der Text entspricht dem Sprachstil des Geschäftsführers. Der Mitarbeiter löst die Überweisung aus und das Geld ist weg. Bild: pathdoc
 

Eine Mail vom Chef, ein Telefonat mit einem vermeintlich seriösen Geschäftspartner oder ein harmlos anmutendes Facebook-Profil. Mithilfe gefälschter Identitäten und Dokumente verschaffen sich Cyber-Kriminelle Zugang zu den Zahlungsströmen oder vertraulichen Informationen von Unternehmen. Wie diese Methoden genau aussehen und wie sich Unternehmen davor schützen können, haben wir für Sie zusammengetragen.

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