4 häufige Fehler bei Pensionszusagen

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Pensionszusagen bei kleinen- und mittelständischen Unternehmen sind mit erheblichen Haftungsrisiken für die Inhaber verbunden. Denn viele der Pensionszusagen sind fehlerhaft gestaltet, so eine Analyse des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Welche Fehler besonders häufig gemacht werden.

Rente Altersvorsorge Pensionszusage Geschäftsführer

Vier häufige Fehler, die sehr schwerwiegende Folgen haben können.

Die bbvs Beratungsgesellschaft für betriebliche Versorgungssysteme GmbH hat in den letzten acht Jahren 93 Pensionszusagen begutachtet. Schwerpunkt der Prüfung waren dabei steuer-, arbeits- und insolvenzrechtliche Aspekte, die Auswirkungen auf die steuerliche Anerkenntnis und den Insolvenzschutz der Finanzierungsmittel haben (können). Natürlich wurde auch der Finanzierungsstand geprüft. „Diese Analyse ist zwar nicht repräsentativ, zeigt aber das Ausmaß an Fehlern auf, mit denen wohl in großer Breite bei Pensionszusagen zu rechnen ist“, erklärt bbvs-Geschäftsführer Michael Diedrich.

4 häufige Fehler bei Pensionszusagen

Kein Gesellschafterbeschluss für Verpfändung der Rückdeckung
Über 77 Prozent der untersuchten Pensionszusagen verfügen nicht über einen Gesellschafterbeschluss für die Verpfändung einer Rückdeckung. Konsequenz: Im Falle einer Insolvenz hätte der Insolvenzverwalter ein Verwertungsrecht auf die Rückdeckungsinstrumente. Bild: shutterstock.com
 
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