DVAG: 20 Argumente gegen einen Provisionsdeckel

Berater Versicherungen Top News Meistgeklickt Jahresrückblick von Florian Burghardt

Die mögliche Einführung eines Provisionsdeckels in der Lebensversicherung schwebt bedrohlich über der Branche. Dr. Helge Lach, Vorstandsmitglied der Deutschen Vermögensberatung, nennt 20 Argumente dagegen.

Aus seiner Sicht sprechen viele Gründe gegen die Einführung eines LV-Provisionsdeckels: DVAG-Vorstand Dr. Helge Lach.

Aus seiner Sicht sprechen viele Gründe gegen die Einführung eines LV-Provisionsdeckels: DVAG-Vorstand Dr. Helge Lach. Bild: DVAG

Ein Provisionsdeckel in der Lebensversicherung wird immer wahrscheinlicher – so ist es diesen Sommer aus Regierungskreisen durchgesickert. Seitdem ist das Thema in der Branche präsenter denn je. Aus Sicht der einen ist ein solcher Deckel längst überfällig, andere rechnen durch ihn mit einem Schaden für die unabhängige Beratung und wieder andere befürchten sogar einen schmutzigen Deal zu Lasten der Vermittler.

Dass gerade diese nichts dafür können, findet auch Dr. Helge Lach, Mitglied des Vorstands der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG). In der Ausgabe 17/2018 der Zeitschrift für Versicherungswesen nennt Lach deshalb 20 Argumente gegen die Einführung eines Provisionsdeckels in der Lebensversicherung und für die Notwendigkeit auskömmlicher Provisionen. Diese haben wir in einer Bilderstrecke zusammengestellt.

20 Argumente gegen den Provisionsdeckel

Vermittler fördern statt bestrafen
Anders als zum Beispiel in den Niederlanden, wo die Gesamtrente der Bürger durch gesetzliche Rente und obligatorische Betriebsrente über 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens erreicht, müssen die Menschen in Deutschland zusätzlich privat vorsorgen, wenn sie sich ihren Lebensstandard im Alter erhalten wollen. Die Politik müsste also ein sehr großes Interesse daran haben, den Berufsstand derjenigen, die für die Verbreitung der privaten (und betrieblichen) Altersvorsorge verantwortlich und zuständig sind, zu fördern. Ein Provisionsdeckel und die zahlreichen, in der Vergangenheit schon erfolgten regulatorischen Eingriffe bewirken das Gegenteil. Quelle: shutterstock/ fizkes
 
  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare