Die wichtigsten PKV-Leistungen – Teil 4: Herz-Kreislauf

Berater Top News von Florian Burghardt

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hierzulande weit verbreitet und die häufigste Todesursache. Was man bei der PKV-Tarifauswahl beachten sollte, um vor, während und nach der Krankheit die besten Leistungen zu erhalten, zeigt der letzte Teil unserer Serie.

Welche Punkte Vermittler bei Kunden ansprechen sollten, denen gute Leistungen vor, während und nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wichtig sind, zeigt Teil 4 unserer Serie.

Welche Punkte Vermittler bei Kunden ansprechen sollten, denen gute Leistungen vor, während und nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wichtig sind, zeigt Teil 4 unserer Serie. Bild: geralt/Pixabay

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind mit Abstand die häufigste Todesursache in Deutschland. Zwar vermelden Forscher einen Rückgang der Zahlen, die Bedeutung der Krankheit ist aber weiterhin hoch. So sind Herz- und Gefäßerkrankungen auch Ursache für rund acht Prozent der Fälle von Berufsunfähigkeit.

Gerade mit Blick auf den hohen Anteil bei den Todesursachen sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtig – ebenso wie eine gute Anschlussheilbehandlung, beispielsweise nach einem Herzinfarkt. Privat Krankenversicherte, die auf solche Leistungen Wert legen, sollten deshalb bei der Auswahl ihres Tarifs auf bestimmte Bedingungsinhalte achten beziehungsweise von ihrem Vermittler darauf hingewiesen werden.

Welche das sind, hat PKV-Expertin Anja Döring von der KVoptimal.de GmbH in Teil 4 unserer Serie zusammengestellt. In den Teilen 1 bis 3 hatte sie bereits über die wichtigsten PKV-Leistungen in Bezug auf psychische Erkrankungen, Probleme mit dem Skelett- und Bewegungsapparat sowie Krebs informiert.

Herz-Kreislauf – darauf kommt es an:

Vorsorgeuntersuchungen
Viele private Krankenversicherer zahlen die Vorsorgeleistungen in Analogie zu gesetzlich eingeführten Programmen. Daher wird bei Tarifen mit Vorsorgeleistungen nach diesen Programmen zum Beispiel das EKG (Elektrokardiogramm) ab dem 35. Lebensjahr nur bei entsprechenden belastenden Vorbefunden erstattet. In jedem Fall sollte man bei den Klauseln, die auf gesetzlich eingeführte Programme abstellen, wenigstens auf die Altersbegrenzung nach GKV-Maßstab verzichten. Leistungen darüber hinaus sind erfreulich, da Vorsorge ein wichtiger Grundstock zur Früherkennung von Krankheiten darstellt. Bild: Buecherwurm 65/Pixabay
 
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