Die wichtigsten PKV-Leistungen – Teil 3: Krebs

Berater Top News von Florian Burghardt

Krebs ist ein sensibles Thema, das viele Menschen gerne ausblenden. Doch die bestmögliche PKV-Absicherung für den Ernstfall kann nur durch aktive Ansprache erfolgen. Was Vermittler beim Thema Krebs beachten sollten, zeigt Teil 3 unserer Serie.

Die Diagnose Krebs wirft viele Menschen aus der Bahn. Die richtige Absicherung kann in dieser schwierigen Zeit helfen.

Die Diagnose Krebs wirft viele Menschen aus der Bahn. Die richtige Absicherung kann in dieser schwierigen Zeit helfen. Bild: lagrafika/Pixabay

Verschiedenen Studien zufolge ist Krebs weiterhin ein Tabuthema in Deutschland. Besonders unangenehm ist den Menschen die Thematisierung von Darmkrebs. Dabei entfielen im Jahr 2015 genau darauf 3,2 Prozent der Todesfälle bei Männern und 2,6 Prozent bei den Frauen. Nicht umsonst erinnern immer wieder großangelegte TV-Kampagnen an die Notwendigkeit von Vorsorgeuntersuchungen.

Generell sind Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache und die dritthäufigste Ursache für Berufsunfähigkeit in Deutschland. Trotz der großen Relevanz ist die Ansprache der Absicherung für die Versicherungsbranche sicher keine leichte. Schließlich will sie damit Geld verdienen. Eine Herangehensweise sind spezielle Krebs-Versicherungen, die aber von Verbraucherschützern kritisiert werden.

Ohne Zweifel am Wichtigsten ist es, dass Menschen im Falle einer Krebserkrankung die bestmöglichen Leistungen erhalten. Dazu zählen auch Heilbehandlungen nach dem Besiegen der Krankheit, ebenso wie Vorsorgeleistungen zur Früherkennung. Auf welche Leistungen Vermittler bei der PKV-Tarifauswahl achten sollten, damit ihre Kunden hinsichtlich Krebs bestmöglich abgesichert sind, erklärt Maklerin Anja Döring von der KVoptimal GmbH. In den ersten beiden Teilen der Serie hatte sie bereits die wichtigsten Auswahlkriterien für PKV-Tarife mit Blick auf psychische Erkrankungen und Probleme mit dem Skelett und Bewegungsapparat aufgezeigt.

Krebs – darauf kommt es an:

Enterale und Parenterale Ernährung
Kommt es durch die Diagnose Krebs zum Äußersten, werden Behandlungen und Versorgung nötig, die einem bei Abschluss der PKV noch für unnötig oder nicht erwähnenswert erscheinen mögen. Daher sollte man bei der Wahl der richtigen PKV auf die enterale Ernährung (Trinknahrung und Sondennahrung) über die Arzneimittel und parenterale Ernährung (vollständige Umgehung des Verdauungstrakts durch Infusionen) über Arzneimittel und Hilfsmittel dringend achten. Bild: stux/Pixabay
 
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