BRSG: 5 Änderungen für Riester-Sparer

Berater Top News von Florian Burghardt

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung vorantreiben. Aus dem Fahrwasser der Reform ergeben sich auch einige Neuerungen für die Altersvorsorge via Riester.

Mit dem oder im Zuge des BRSG wurden auch fünf Maßnahmen umgesetzt, die Neuerungen für Riester-Sparer bedeuten.

Mit dem oder im Zuge des BRSG wurden auch fünf Maßnahmen umgesetzt, die Neuerungen für Riester-Sparer bedeuten. Bild: blickpixel/Pixabay

Der Riester-Zug läuft schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz rund. Das verdeutlichen zum Beispiel die rückläufigen Zahlen bei den Bestandsverträgen, aber auch die geringe Verbreitung unter jungen Menschen. Von Seiten der Linken wurde die Form der staatlich geförderten Altersvorsorge kürzlich sogar als gescheitertes Konjunkturprogramm bezeichnet.

Neuen Schwung für Riester – auch in Verbindung mit bAV – könnten die Maßnahmen bringen, die im Zuge des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) beschlossen wurden. Fünf davon hat der Rechtsdienstleister Juris zusammengetragen und bezieht sich dabei auf Angaben und Zahlen des Bundesministeriums der Finanzen. 

5 Mal Neues für Riester-Sparer

Erhöhung der Grundzulage
Per 01.01.2018 wird die Grundzulage von bisher 154 Euro auf 175 Euro erhöht. Die Kinderzulage bleibt hingegen gleich. Für ab 2008 geborene Kinder gibt es weiterhin 300 Euro und für davor geborene 185 Euro jährliche Zulage. In der Branche wurde einerseits Kritik laut, da es sich um die erste Zulagenerhöhung seit der Riester-Einführung 2002 handelt. Andererseits wurde auch die relativ deutliche Erhöhung um knapp 14 Prozent gelobt, sowie die gerade für Geringverdiener merkliche Rendite betont, die aufgrund der Zulagen schon mit kleinen Eigenbeiträgen erzielt werden. Bild: Pixabay