BRSG: 5 Änderungen für Riester-Sparer

Berater Top News von Florian Burghardt

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung vorantreiben. Aus dem Fahrwasser der Reform ergeben sich auch einige Neuerungen für die Altersvorsorge via Riester.

Mit dem oder im Zuge des BRSG wurden auch fünf Maßnahmen umgesetzt, die Neuerungen für Riester-Sparer bedeuten.

Mit dem oder im Zuge des BRSG wurden auch fünf Maßnahmen umgesetzt, die Neuerungen für Riester-Sparer bedeuten. Bild: blickpixel/Pixabay

Der Riester-Zug läuft schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz rund. Das verdeutlichen zum Beispiel die rückläufigen Zahlen bei den Bestandsverträgen, aber auch die geringe Verbreitung unter jungen Menschen. Von Seiten der Linken wurde die Form der staatlich geförderten Altersvorsorge kürzlich sogar als gescheitertes Konjunkturprogramm bezeichnet.

Neuen Schwung für Riester – auch in Verbindung mit bAV – könnten die Maßnahmen bringen, die im Zuge des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) beschlossen wurden. Fünf davon hat der Rechtsdienstleister Juris zusammengetragen und bezieht sich dabei auf Angaben und Zahlen des Bundesministeriums der Finanzen. 

5 Mal Neues für Riester-Sparer

Kleinbetragsrentenabfindung
Ist der monatliche Rentenanspruch bei einem Riester-Vertrag sehr gering (in 2017 maximal 29,75 Euro), hat der Anbieter das Recht diesen Rentenanspruch mit einer Einmalzahlung zu Beginn der Auszahlungsphase abzufinden. Diese Einmalzahlung ist dann im Jahr der Auszahlung voll steuerpflichtig, soweit sie auf geförderten Beiträgen beruht. Ab dem Veranlagungszeitraum 2018 werden diese Einmalzahlungen mit der sogenannten Fünftelregelung ermäßigt besteuert. Bild: Pixabay