BRSG: 5 Änderungen für Riester-Sparer

Berater Top News von Florian Burghardt

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung vorantreiben. Aus dem Fahrwasser der Reform ergeben sich auch einige Neuerungen für die Altersvorsorge via Riester.

Mit dem oder im Zuge des BRSG wurden auch fünf Maßnahmen umgesetzt, die Neuerungen für Riester-Sparer bedeuten.

Mit dem oder im Zuge des BRSG wurden auch fünf Maßnahmen umgesetzt, die Neuerungen für Riester-Sparer bedeuten. Bild: blickpixel/Pixabay

Der Riester-Zug läuft schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz rund. Das verdeutlichen zum Beispiel die rückläufigen Zahlen bei den Bestandsverträgen, aber auch die geringe Verbreitung unter jungen Menschen. Von Seiten der Linken wurde die Form der staatlich geförderten Altersvorsorge kürzlich sogar als gescheitertes Konjunkturprogramm bezeichnet.

Neuen Schwung für Riester – auch in Verbindung mit bAV – könnten die Maßnahmen bringen, die im Zuge des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) beschlossen wurden. Fünf davon hat der Rechtsdienstleister Juris zusammengetragen und bezieht sich dabei auf Angaben und Zahlen des Bundesministeriums der Finanzen. 

5 Mal Neues für Riester-Sparer

Grundsicherung
Die Einkünfte aus Riester-Renten werden bei der Berechnung der Grundsicherungsleistungen zukünftig nicht mehr voll hinzugezogen. Grundsicherungsempfänger erhalten einen Riester-Grundfreibetrag in Höhe von monatlich 100 Euro. Zudem ist der übersteigende Betrag zu 30 Prozent anrechnungsfrei, maximal aber bis zu einem Höchstbetrag von 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1 (aktuell 202 Euro). Bei 160 Euro monatlichen Riester-Bezügen wären somit 118 Euro anrechnungsfrei und 42 Euro würden bei der Berechnung der Grundsicherungsleistungen als Einkommen berücksichtigt. Bild: Pixabay
 
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