softfair-Kauf: So beurteilen Pools den Coup

Berater Top News von Michael Fiedler

Den Kauf von softfair durch die Eigentümer der Fonds Finanz bezeichnete Oliver Pradetto auf procontra als „cleveren Schachzug“. Doch wie sehen das die anderen Pools? Wer fühlt sich „schachmatt“ und wo finden Rochaden statt? procontra fragte nach.

Pool-Chefs zum Eigentümerwechsel bei softfair

Pool-Chefs zum Eigentümerwechsel bei softfair. Im Bild: Sebastian Grabmaier (JDC), Oliver Lang (BCA), Michael Buth (Invers), André Klotz (Sachpool)

Der Maklerberuf ist nicht erst seit 2017 ohne technische Hilfsmittel nicht mehr durchführbar. Ob bei der Kommunikation mit Mandanten und Versicherern, der Bestandsverwaltung oder der Berechnung von Angeboten... Makler brauchen eine leistungsfähige und zuverlässige IT-Infrastruktur.

Als letzte Woche - kurz nach der procontra-Exklusiv-Meldung - bekannt wurde, dass die Eigentümer der Fonds Finanz, Norbert Porazik und Markus Kiener, über eine Drittfirma den IT-Dienstleister softfair kaufen, staunten einige Marktteilnehmer. Oliver Pradetto (blaudirekt) bezeichnete die Übernahme in seinem Gastbeitrag auf procontra-online als „extrem cleveren Schachzug“.
Wie sehen das die anderen Pool-Chefs? procontra fragte nach. Neben den hier vertretenen Branchenteilnehmern waren noch weitere angefragt, deren Antworten noch nicht vorliegen und hier ergänzt werden.

Gelassen bis kritikwürdig - so reagieren Pools auf softfair-Kauf

BCA verlässt sich auf Zusagen
Auch der Pool BCA arbeitet u.a. mit den Tarifvergleichen von softfair. Auf procontra-Anfrage betonte der Pool, dass man sich in einem laufenden Vertragsverhältnis befände. BCA berief sich gegenüber procontra auf die Pressemeldung von softfair, aus der hervorgeht, dass das Softwarehause unabhängig bleiben soll. „Auf diese Aussage verlassen wir uns“, so BCA. Bild: Oliver Lang, BCA