5 Negativbeispiele für Makler: So werben die schwarzen Schafe

Berater Top News von Florian Burghardt

Überzeugende Kundenansprache ist wichtig - auch für Makler. Allerdings sollten Briefe, Flyer und Internetseiten in ihrer Gestaltung nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen. Unsere Bilderstrecke zeigt, wie es nicht geht.

Was Werbung ist und was nicht, davon haben manche Makler unterschiedliche Auffassungen.

Was Werbung ist und was nicht, davon haben manche Makler unterschiedliche Auffassungen. Quelle: congerdesign/Pixabay.com

Im Kampf um die Policen wird von manch dubiosem Vermittler regelrechtes Schindluder mit den Kunden getrieben. Besonders in der Werbung und Kundenansprache legen die schwarzen Schafe der Branche nicht nur fragwürdige, sondern teils auch schlicht und ergreifend illegale Praktiken an den Tag.

Beispielsweise warnt der PKV-Verband aktuell zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten vor unerwünschten „Cold Calls“, bei denen sich die arglistigen Anrufer als Vertreter des Verbandes ausgeben und mit dem Wechsel in einen günstigeren PKV-Tarif werben.

Zwar erwecken die Konzepte mancher Anbieter aus der Versicherungsbranche den Eindruck, dass im harten Geschäft mit der verkaufsfördernden Eigendarstellung alles erlaubt ist. Jedoch schob unter anderem das Münchener Landgericht erst im vergangenen Jahr solchen Versicherungsleistungen einen Riegel vor, die vor dem Abschluss umfangreich beworben werden und im Schadenfall dann geringer ausfallen sollen.

Dennoch gibt es immer wieder Vermittler, die sich über geltendes Wettbewerbsrecht hinwegsetzen. Peter Breun-Goerke, Syndikusrechtsanwalt der Wettbewerbszentrale Frankfurt am Main, sammelt solche Fälle und spricht Abmahnungen gegen deren Verursacher aus. Einen Einblick in ein paar seiner kuriosesten Fälle gibt procontra in dieser Bilderstrecke:

Liebe Grüße, dein Makler
Rechnungen, Mahnungen, Werbeprospekte – der Blick in den Briefkasten ist häufig mit unschönen Themen behaftet. Welch positive Abwechslung bringt da nicht ein handgeschriebener, persönlicher Brief? Das hat sich auch ein Makler gedacht und sein Werbeangebot auf diese Weise an Privatleute verschickt. Aber Vorsicht: Sogenannte „getarnte Werbung“ verstößt gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).
 
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