Warum Ärzte in Gruppentarifen besser krankenversichert sind

PKV Bilderstrecken von Sebastian Wilhelm

Ärzte verursachen statistisch weniger Gesundheitskosten als Durchschnittsbürger. Dieser Umstand ermöglicht es den PKV-Anbietern, günstige Gruppentarife für diese Berufsgruppe anzubieten. „Normale“ Tarife können da nicht mithalten. Was die Gruppentarife außer attraktiven Beiträgen noch für Vorteile mit sich bringen.

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Von welcher Berufsgruppe sollte man einen besonders gesundheitsbewussten Lebenswandel erwarten können? Genau, von den Gesundheitsprofis, den Ärzten. Tatsächlich nehmen die Heilkundigen im Schnitt deutlich weniger Krankenversicherungsleistungen in Anspruch als andere Berufsgruppen. Dadurch ist es PKV-Anbietern möglich, spezifische, besonders günstige Tarife für Ärzte anzubieten. Unschlagbar in Preis/Leistung sind vor allem Gruppenverträge: Deren geringere Abschluss- und Vertriebskosten akkumulieren sich mit dem günstigeren Berufsgruppenrisiko im Effekt zu einer satten Beitragsersparnis. Ein Gruppenvertrag allein bringt in der Regel einen zusätzlichen Prämiennachlass von 5 bis 12 Prozent.

Dementsprechend finden sich Vollversicherungsangebote am Markt, die einem 35-jährigen Arzt schon für um die 400 Euro Monatsbeitrag (bei 600 Euro Selbstbeteiligung) hochwertigen Schutz verschaffen – inklusive Ein- oder Zweibettzimmer, Verzicht auf GOÄ-Deckelung, mindestens 90 Prozent für Zahnbehandlungen und 75 Prozent für Zahnersatz. Auch für preisbewusste Mediziner gibt es Tarifangebote, die einen abgespeckten Leistungsumfang aufweisen oder erst bei Großschäden (beispielsweise ab 5.000 Euro) greifen. Die Optionsvielfalt hinsichtlich Selbstbeteiligung, Leistungskatalog, Beitragsrückerstattungs-Regelung oder Tagegeldern lässt für jeden Kundenwunsch Raum.

Es gibt jedoch noch weitere Vorteile der Gruppentarife für Ärzte:

Vorteil 1:
Familienangehörige genießen die gleichen attraktiven Konditionen wie die versicherten Ärzte. Fotoquelle: fotolia.com/orelphoto