AfW startet Vermittler-Barometer

Anne Mareile Walter Berater Versicherungen Produkte & Personalien

Mit dem Vermittlerbarometer will der Verband seine politische Arbeit untermauern und ruft dazu auch Nicht-Mitglieder zur Teilnahme auf. Derweil kooperieren Fonds Finanz und Thinksurance in puncto Kfz-Flottenberechnung und die Allianz bietet mit einem Hausrat-Update höhere Entschädigungen an.

Württembergische Bild: procontra

Aktuell startet wieder das jährliche AfW-Vermittlerbarometer, das Informationen aus der Branche für die politische Verbandsarbeit liefern soll. Bild: procontra

Der Vermittlerverband AfW startet seine jährliche Branchenumfrage und ruft alle Vermittler auf, sich am 15. Vermittlerbarometer zu beteiligen. Die Ergebnisse sollen Informationen für die politische Interessenvertretung liefern. Eine AfW-Mitgliedschaft ist für die Teilnahme nicht nötig, es soll vor allem eine große Anzahl an Marktteilnehmern gewonnen werden. „Die persönliche Sicht auf die Branche und auf die aktuellen Ereignisse ist von jedem einzelnen Vermittler sehr wichtig“, erklärt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. Die Umfrage stellt unter anderem Fragen zu Umsatz, zum Nachfrageverhalten der Kunden in puncto Nachhaltigkeit sowie zu den Auswirkungen der Inflation. Die Teilnehme an der anonymen Umfrage ist bis 30.11. unter folgendem Link möglich: www.vermittlerbarometer.de

Continentale bringt Hausrat-Update auf den Markt

Die Continentale hat ihre Hausratversicherung CasaSecura einem Update unterzogen. Damit lässt sich der gesamte Hausrat ab sofort auch gegen einfachen Diebstahl absichern – innerhalb sowie außerhalb des Grundstücks. Neben den Tarifvarianten XL und XXL ist nun auch die Tarif-Variante „Top-Schutz“ erhältlich, die unbenannte Gefahren abdeckt, wie beispielsweise mutwillige Beschädigungen durch Dritte. „Es gibt gute Gründe für eine umfassende Hausratversicherung. Das hat die Flutkatastrophe im Ahrtal vergangenes Jahr deutlich gemacht. Das zeigt aber leider auch die erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder steigende Zahl der Wohnungseinbrüche“, wirbt Dr. Thomas Niemöller, Vorstand Komposit, für die neu überarbeitete Police.

Zudem können weitere Zusatzbausteine abgeschlossen werden – darunter der Online-Schutz, der vor Risiken beim Online-Banking schützen soll und Opfer von Cyber-Mobbing unterstützt. Der Baustein „Elektro & Smart Home“ sichert dagegen Kosten für den Ersatz von technischen Geräten oder von Smart-Home-Ausstattungen ab.

Kooperation von Fonds Finanz und Thinksurance

Makler der Fonds Finanz können ab sofort über die Gewerbeplattform von Thinksurance das Geschäft von Klein- und Großflotten abwickeln. Auf der neuen Gewerbeplattform sollen ohne Medienbruch Kunden zu Flotten beraten werden. Dabei erstreckt sich die Tarifbreite über die Flottentarife der Allianz, KRAVAG, R+V, HDI, VHV und Dialog.

Wegen der zum 30. November festgesetzten Wechselfrist erfolge die Kooperation mit Thinksurance „genau zum richtigen Zeitpunkt“, befand Christine Schönteich, Mitglied der Geschäftsleitung bei Fonds Finanz, anlässlich der Zusammenarbeit. Die Fonds Finanz wolle ihre Partner bei Rückfragen rund um die Nutzung der Plattform unterstützen.

Finanzierungsrunde mit der Württembergischen

Als Anbieter von Automatisierungslösungen im Versicherungsschadenmanagement hat das Berliner Unternehmen omnius seine Series A+ Erweiterungsfinanzierungsrunde mit der W&W-Tochter Württembergische Versicherung sowie Bestandsinvestoren abgeschlossen. Mit dieser Finanzierung will omnius weiter in seine End-2-End-Schadenautomatisierungstechnologie investieren und sein Team, sowie die Präsenz in Europa ausbauen. Die Württembergische gehe mit diesem Investment den „nächsten Schritt in der Digitalisierung der gesamten W&W-Gruppe“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Beide Unternehmen würden eine weitere Vertiefung ihrer Zusammenarbeit anstreben.

Neues Reiseschutz-Angebot

Ein neues Reiseschutz-Angebot mit neuen Tarifen bietet Allianz Travel seit dem 15. November an. Im Zuge des Updates seien die Versicherungs-Bedingungen optimiert sowie Leistungen verständlicher strukturiert worden, schreibt der Versicherer. Damit sei nun auf einen Blick ersichtlich, welche Leistungen in welchem Tarif enthalten sind. In der Reiserücktritt-Versicherung sind nun beispielsweise die erstattungsfähigen Umbuchungs- und Bearbeitungsgebühren detailliert aufgelistet und damit besser nachvollziehbar. Zudem wurde die Übernahme zusätzlicher Hotel- oder Beherbergungskosten bei persönlicher Quarantäne von 1.000 Euro auf 5.000 Euro erhöht, ebenso wie der maximale Reisepreis für eine Person beim Jahres-Reiseschutz von 10.000 auf 12.000 Euro.