Riester: „Es macht keinen Sinn, ein System weiterzufahren, das seit 20 Jahren tot ist“

Martin Thaler Berater Meistgeklickt

Was kommt nach Riester? Wie sollen Bürger in Zeiten einer galoppierenden Inflation fürs Alter vorsorgen und verbessert ein Provisionsrichtwert die Beratung? Darüber sprach Dorothea Mohn, Teamleiterin Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband, im procontra-Interview.

Mohn Bild/Screenshot: procontra

Dorothea Mohn, Teamleiterin Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband, sprach auf dem Zukunftsmarkt Altersvorsorge unter anderem zu den Themen private Vorsorge und Provisionsdeckel. Bild/Screenshot: procontra

Die Riester-Rente gilt seit Langem als tot, notwendige Reformen blieben aus und die aktuelle Rekord-Inflation legt der Altersvorsorge zusätzliche Steine in den Weg. Wie sieht die Zukunft der Rente aus? Diese Antwort bleibt der aktuelle Koalitionsvertrag aus Sicht von Dorothea Mohn schuldig. Die Teamleiterin Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält das Papier in dem Punkt schlicht für „unkonkret“. Zwar mache der Koalitionsvertrag die Tür für alles auf – aber, so kritisiert Mohn: „Die Bürger hätten erwarten können, dass es endlich eine politische Antwort darauf gibt, in welche Richtung die Reise gehen soll, damit sie eine stabile und ausreichende Rente im Alter erwarten können.“

Welche Riester-Alternativen aus Sicht der Verbraucherzentrale Sinn machen und warum ein konsequentes Provisionsverbot ein geeignetes Mittel wäre, um Verbraucher besser zu beraten, erklärt die Teamleiterin des vzbv auf dem Zukunftsmarkt Altersvorsorge im Video-Interview mit procontra.