Schadenfall der Woche: Angestellter schrottet Christiano Ronaldos Bugatti

Hannah Petersohn Panorama

Der Fußballstar Christiano Ronaldo verbringt derzeit seinen Urlaub auf Mallorca. Für das maximale Wohlgefühl ließ er extra seinen teuren Bugatti Veyron auf die Insel verschiffen. Doch die Freude am Boliden währte nicht lange.

Schadenfall der Woche: Angestellter schrottet Christiano Ronaldos Bugatti Bild: procontra

Der Fußballstar Christiano Ronaldo hatte sich seinen Urlaub auf Mallorca wohl anders vorgestellt: Er ist nun um eine Erfahrung reicher und einen Bugatti ärmer. Bild: procontra

Der portugiesische Mittelstürmer ist schnell. Sehr schnell: Mit 33,6 Stundenkilometer belegt er den fünften Platz in der Rangliste der flinksten Fußballer der Welt. Ein Top-Sprinter also, der es auch abseits des Fußballfelds temporeich mag. Sein Bugatti Veyron, im Wert von zwei Millionen Euro, bringt es mit 1.200 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 Stundenkilometer. Nur 2,5 Sekunden braucht das Auto, um von null auf 100 km/h zu beschleunigen.

Wobei es vielmehr „brauchte“ heißen müsste. Ronaldo, der laut der mallorquinischen Zeitung „Diario de Mallorca“ seinen Urlaub auf der beliebten Urlaubsinsel im Mittelmeer verbringt und dafür den Bugatti extra per Schiff zu sich bringen ließ, muss künftig auf den rapiden Boliden verzichten.

Bei einem Unfall wurde der schwarze Flitzer des 37-jährigen Sportlers, dessen Marktwert nach Angaben des Statistischen Bundesamts (!) bei 35 Millionen Euro liegt (Stand Dezember 2021), erheblich beschädigt. Der Manchester-United-Star saß allerdings nicht selbst hinterm Steuer. Es heißt, einer seiner Leibwächter schrottete das kostspielige PS-Geschoss. Der Angestellte sei auf einer wenig befahrenen Landstraße unterwegs gewesen und gegen das Eingangstor eines Grundstücks und in die daneben stehende Hütte (gefüllt mit Butan-Gasflaschen) gekracht, heißt es laut Mallorca Magazin. Er und der Mitfahrer, ebenfalls ein Personenschützer, seien demnach unverletzt geblieben. Ronaldo ließ dem Grundstückbesitzer über seine Angestellten ausrichten, er wolle den entstanden Schaden vollumfänglich bezahlen.

Möglicherweise tröstet den Fußballer das von ihm angemietete mallorquinische Anwesen über den Verlust des Luxusautos hinweg: Ein von Palmen umgebener Swimmingpool, ein Fitnessraum, mehrere Whirlpools, eine Kapelle, ein Fußball- und ein Volleyballfeld sollen zu dem Landsitz gehören. Es heißt, der Fußballer verbringe darüber hinaus auch gerne die Sommerfrische auf einer Yacht, die vor der Balearen-Insel ankert. Sollte auch das nicht helfen, hilft im Zweifel nur noch der Privatjet, der den gebeutelten Star wieder nach Hause bringen kann.