R+V löst R+V24 auf

Martin Thaler Produkte & Personalien Versicherungen

Bei den Wiesbadenern fällt der konzerneigene Direktversicherer der neuen Ominkanalstrategie zum Opfer. Neuigkeiten gibt es auch von der Bayerischen und der Zurich.

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Die R+V Versicherung überführt ihre Direktversicherungsmarke R+V24 in die Konzernmutter. Bild: procontra

Die Bayerische erweitert ihr Angebot an branchenspezifischen Gewerbeversicherungslösungen. Vorgefertigte und individuelle Lösungen soll es künftig auch für die Branchen Gastro & Hotellerie, Einzel- Textil- und Lebensmittelhandel, Heilnebenberufe, Elektriker, Gebäudereinigung sowie Garten- und Landschaftsbau geben.  

„Die Ausrichtung der neuen Gewerbewelt ist nicht nur nachhaltig, sondern auch technologisch sehr weit entwickelt. Hierbei schaffen wir eine exzellente Basis für Berater und Kunden. Unsere Kapazitäten im Bereich Inhaltsversicherung gehen bis zu 8 Mio. Euro und im Bereich Gebäudeversicherung von bis zu 15 Mio. Euro“, kommentiert Johann Wastian, Leiter Underwriting bei der Bayerischen.  

Alle Gewerbepolicen gibt es auch mit einem Nachhaltigkeitsbaustein, der nachhaltige Mehrleistungen und eine klimafreundlichere Schadenregulierung für die Inhalts-, Betriebshaftpflicht- und Wohngebäudeversicherung umfasst.    

R+V löst R+V24 auf

Die Marke R+V24, der Direktversicherer der R+V Versicherung, wird zum 1. Juli vom Markt verschwinden und in die Konzernmutter eingegliedert. Über entsprechende Pläne hatte procontra bereits in der Vergangenheit berichtet, nun steht also auch der Zeitpunkt fest.  

Der Versicherer bezeichnete die Auflösung der Marke als „weiteren Schritt in der neuen omnikanalen Kundenstrategie“. 

„Wir verknüpfen unsere Kanäle und Services, die bisher getrennt voneinander agiert haben. Jetzt können wir unsere Kunden ganzheitlich und möglichst individuell bedienen. Denn die Kunden unterscheiden heute kaum noch zwischen digital und persönlich“, erklärte Anja Stolz, Vorstand der R+V Direktversicherung und Marketingchefin der R+V.  

Für die bisherigen Kunden der R+V24 soll sich nichts ändern: Vertrag, Prämie und Log-in bleiben bestehen, teilt der Versicherer mit.    

Neue Gesichter bei der Zurich

Neue Personalien hat diese Woche die Zurich Deutschland zu vermelden. So wird Frank Edelmeier mit Wirkung zum 1. November dieses Jahres neuer „Head of Motor“ und damit verantwortlich für das Kfz-Geschäft des Versicherers.  

Der 52-jährige Max kommt von der Gothaer, wo er zuletzt für den Bereich Mobilität verantwortlich war. Zuvor war er zwölf Jahre bei der deutschen AXA tätig und leitete dort das Geschäftsfeld Kraftfahrt. Er begann seine Karriere 1995 beim Gerling-Konzern, schon damals mit Schwerpunkt Kfz.  

Edelmeiers Vorgänger als Head of Motor, Christian Misch, soll künftig die Rolle des Experten für Produkt- und Portfoliomanagement Motor bei der Zurich Deutschland übernehmen.  

Auch die Rechtsschutz-Sparte der Zurich bekommt einen neuen Leiter: Ab dem 1. September wird die Sparte von Arndt Stange verantwortet. Neben seiner Tätigkeit als Head of Legal Expenses fungiert Arndt Stange gleichzeitig als Hauptgeschäftsführer der Zurich Rechtsschutz-Schadenservice GmbH und soll hier zusammen mit dem Geschäftsführer für den Bereich Schaden eine neue Produkt- und Serviceoffensive verantworten.    

Der 54-jährige gelernte Jurist war zuletzt Chief Legal Officer beim Händlerbund Management AG. Zuvor saß er im Vorstand der Deurag, dem Rechtsschutzversicherer der Signal Iduna und war in verschiedenen Positionen bei der Alten Leipziger tätig.