Geldanlage: 7 Tipps, um Betrüger zu entlarven

Hannah Petersohn Berater Investmentfonds Top News

Immer mehr Menschen investieren ihr Geld auf dem Kapitalmarkt. Doch gerade ungeübte Anleger sind beliebte Opfer von Betrügern. Worauf Investoren achten sollten und wie man unseriösen Angeboten auf die Schliche kommt

7 Tipps, wie man Anlagebetrug erkennt Bild: Adobe Stock/Minerva Studio

Die Lust am Investieren hat zugenommen, doch noch nicht versierte Anleger sollten ein paar Dinge beachten, um nicht Betrügern aufzusitzen. Bild: Adobe Stock/Minerva Studio

Die Deutschen drängen auf das Börsenparkett: Im vergangenen Jahr haben über zwölf Millionen Menschen hierzulande ihr Geld in Aktien, Aktienfonds oder in aktienbasierten ETFs investiert. Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts ist das der dritthöchste Stand seit 1997.

Doch mit der Lust am Investieren, steigt auch die Gier von Betrügern, die mit gewieften Tricksereien an das Geld der Anleger kommen wollen. Die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen (BaFin) prüft Unternehmen, die in Deutschland Anlageprodukte vertreiben wollen, erteilt die dafür nötige Zulassung und überwacht die Einhaltung der jeweiligen Aufsichtsgesetze. Doch auch ihr sind dabei Grenzen gesetzt. Deswegen ist es wichtig, dass potenzielle Anleger mit einem gesunden Misstrauen den Schritt in den Kapitalmarkt wagen.

Auf welche Fallstricke sie dabei achten sollten und wie sie Anlagebetrug erkennen können, erklärt die BaFin in ihrem aktuellen Journal. In unserer Bilderstrecke haben wir für Sie sieben Tipps zusammengefasst.

7 Tipps, wie man Anlagebetrug erkennt

Vorsicht vor Telefon-Abzocke!
Klingelt Ihr Telefon und es meldet sich ein vermeintlicher Finanzberater oder ein Unternehmen, dass Wertpapiere verkaufen möchte, und weder mit dem einen noch mit dem anderen haben Sie einen Telefontermin vereinbart: Beenden Sie das Gespräch! Diese sogenannten Lockanrufe, im Englischen bekannt als Cold Calling, sind nämlich Finanzdienstleistern untersagt, und zwar aus gutem Grund: Die Angebote, die telefonisch unterbreitet werden, sind „mit hoher Wahrscheinlichkeit Abzocke“, warnt die BaFin. Bild: Adobe Stock/Elnur