Schadenfall der Woche: Katzen stehlen Preziosen im Wert von 650.000 US-Dollar

Hannah Petersohn Berater Versicherungen Panorama

Streifzüge der besonderen Art sind aus dem US-Bundesstaat Ohio bekannt geworden: Auf Samtpfoten haben Katzen ihre Nachbarn um Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von umgerechnet über einer halben Million Euro erleichtert.

Bild: procontra

Eine Katzenbesitzerin trainierte ihre Tiere so, dass sie regelmäßig kleinere Wertgegenstände bei den Nachbarn erbeuteten. Die beachtliche Schadenhöhe: umgerechnet über eine halbe Million Euro. Bild: procontra

Dass Katzenbesitzer und -besitzerinnen zu Unrecht als verschroben verschrien sind und die sagenumworbene Mär der „crazy Cat-Lady“ Unfug ist, wurde bereits durch verschiedene Studien belegt. Was aber auch nachgewiesen wurde: Katzenhalterinnen und -halter seien intelligenter. Demnach haben Katzenfans laut Statistik häufiger einen Hochschulabschluss als andere Tierbesitzer.

Wie hoch tatsächlich das Level an Cleverness sein kann, bewies eine Seniorin aus den USA. Die 83-jährige Ruth Gregson, stolze Besitzerin von insgesamt sage und schreibe 82 flauschigen Vierbeinern, trainierte ihre Katzen so, dass sie bei den Nachbarn regelmäßig kleine Wertgegenstände mitgehen ließen, wie Focus online berichtet. Die um ihr Hab und Gut erleichterten Nachbarn schilderten der Polizei ihren Verdacht. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und ertappten die Tiere auf frischer Tat: Zuvor beobachteten sie, wie die Katzen auf Samtpfoten von einem Haus zum nächsten schlichen, stets mit dem glänzenden Diebesgut in petto. Auf diese Weise erbeuteten die Langpfoten Schmuck und andere Preziosen im Wert von 650.000 US-Dollar, umgerechnet gut 590.000 Euro.

Gregson wendete für ihre Diebe in spe allerdings kein, unter Katzenhaltern beliebtes Klickertraining an, um die Tiere in die Spur zu schicken, sondern gab ihnen offenbar nur dann Futter, wenn ihre Schützlinge erfolgreich auf Trebe gegangen waren. Kein feiner Schachzug, weder für Mensch noch für Tier. Entsprechend nahmen die Polizisten die Anstifterin auch fest, die Vierbeiner wurden dem Tierschutz überantwortet. Das Ende vom Lied: Mag das große Geld auch nur einen Katzensprung entfernt, kann die Mühe dennoch für die Katz sein.

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