Generali gibt Huk-Coburg den Laufpass

Florian Burghardt Versicherungen

Auch wenn sie um Kunden in der Kfz-Versicherung konkurrieren, so arbeiten Generali Deutschland und Huk-Coburg bei der Schadenregulierung zusammen. Doch diese Kooperation hat nun ein Ende. Die Generali hat einen neuen Partner gefunden.

Bild: Generali & Huk-Coburg. Bildbearbeitung: procontra

Lange schickte die Generali Deutschland ihre Kfz-Kunden im Schadenfall in die Partnerwerkstätten der Huk-Coburg. Doch nun hat der Versicherer einen anderen Partner gefunden. Bild: Generali & Huk-Coburg. Bildbearbeitung: procontra

Kfz-Versicherte der Generali Deutschland (betrifft Kunden der Generali, Dialog und Cosmos Direkt) werden im Schadenfall zukünftig von anderen Partnerwerkstätten betreut. Bislang erfolgte dies über die bundesweit verteilten Partnerwerkstätten der Huk-Coburg-Versicherungsgruppe. Auf ihrer Internetseite bewirbt die Generali diese Kooperation unter anderem mit „Top Konditionen“, einem „hohen Anteil an Markenbetrieben“ und „hoher Kundenzufriedenheit“. Doch damit soll nun Schluss sein.

Ab 2023 ersetzt der deutsche Ableger des italienischen Versicherungsriesen die Huk-Coburg durch die Innovation Group. Diese ist mit ihrem Werkstattnetz international aktiv und gilt als einer der größten Schadendienstleister mit Spezialisierung auf die Versicherungsbranche. Kernzielsetzung der Innovation Group ist laut der eigenen Internetseite, Versicherungsschäden möglichst „kosteneffizient und prozessoptimiert zu bearbeiten“.

Ihre Entscheidung begründet die Generali damit, ihren Kunden und Vertriebspartnern durch eine „passgenaue technische Anbindung sowie einfachere, interne Bearbeitungsprozesse“ Vorteile zu bringen. Mit dem Werkstattnetz des Konkurrenten Huk-Coburg ist dies offenbar nicht (mehr) möglich.

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