Policen Direkt kauft nächsten Makler

Martin Thaler Berater Versicherungen

Zwei Wochen nachdem der Zweitmarkt-Händler in Nordrhein-Westfalen zugeschlagen hat wird nun die nächste Übernahme verkündet. Auch in Zukunft wolle man weiter zukaufen, heißt es von Seiten Policen Direkts.

Ernesto Knein, Geschäftsführer der Policen Direkt Maklergruppe GmbH Bild: Policen Direkt

Kann die nächste Übernahme eines Maklerhauses vermelden: Ernesto Knein, Geschäftsführer der Policen Direkt Maklergruppe GmbH Bild: Policen Direkt

Bekanntheit hat das Frankfurter Unternehmen Policen Direkt in erster Linie als Käufer beziehungsweise Verkäufer von Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt. Darüber hinaus agiert Policen Direkt jedoch auch als FinTech-Investor (beispielsweise bei Covomo und Gewerbeversicherung 24) sowie zuletzt verstärkt als Aufkäufer von Maklerbetrieben.  

2016 kaufte man mit der AVW GmbH aus Stuttgart das erste Maklerunternehmen, über die Jahre kamen weitere hinzu. Nachdem es in den vergangenen Jahren etwas ruhiger im Bezug auf Zukäufe geworden war, scheint Policen Direkt dieses Standbein nun deutlich stärker als zuvor ausbauen zu wollen.  

Weitere Zukäufe geplant

Nachdem Anfang Februar bereits die Übernahme der „VIS Versicherungsmakler und Immobilien-Service GmbH & Co. KG“ aus Bad Oeynhausen bekannt gegeben worden war, vermeldet Policen Direkt zwei Wochen später den nächsten Zukauf: Mit der Secura Gumpp AG erwirbt Policen Direkt das erste Maklerunternehmen aus Bayern. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und betreut sowohl Privat- als auch Gewerbekunden. 

Der Standort bei Augsburg ist attraktiv und das Unternehmen hat ein gut aufgestelltes Team mit welchem wir gerne gemeinsam in die Zukunft gehen. Auch bleibt Herr Gumpp der Gesellschaft und den Mandaten weiterhin erhalten“, erklärt Dr. Ernesto Knein, Geschäftsführer der Policen Direkt Maklergruppe GmbH. Der Expansionskurs solle auch nach der Übernahme weiter fortgeführt werden, bestätigte Knein – sowohl am Standort Augsburg als auch in anderen Metropolregionen in Deutschlands.  

Auf procontra-Nachfrage hatte Knein erklärt, dass man derzeit mit mehreren Maklerhäusern aus unterschiedlichen Bundesländern in fortgeschrittenen Gesprächen stecke.

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