Stromberg ist zurück – als Impfbotschafter

Martin Thaler Versicherungen Panorama

Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle wirbt nun auch Deutschlands wohl bekanntester Versicherungsmitarbeiter für den Impfschutz. In insgesamt sechs Clips setzt sich der "Papa" mit den häufigsten Gegenargumenten auseinander.

Bernd Stromberg Bild: picture alliance/Eventpress Adolph

Er ist wieder da: Bernd Stromberg kehrt zurück und wirbt für die Impfung gegen Corona. Bild: picture alliance/Eventpress Adolph

Wohl kein Versicherungsangestellter ist in Deutschland so bekannt wie Bernd Stromberg, einstiger Ressortleiter der Schadensregulierung M bis Z bei der fiktiven Capitol Versicherung. Insgesamt 47-mal (inklusive Kinofilm) mimte Christoph Maria Herbst den meist inkompetenten, stets aber großmäuligen Büro-Chef – sehr zur Freude der Fans, die seit Erscheinen des Kinofilms im Jahr 2014 sehnsüchtig auf eine Rückkehr des „Papas“ warten.  

Nun ist der „Papa“ wieder da – pünktlich zur vierten Corona-Welle. Und – man ahnt es – natürlich ist Deutschlands liebster Schadenregulierer erst einmal skeptisch, wenn es ums Impfen geht. „Ich bin doch topfit“, wischt Stromberg in einem von nun sechs erschienenen Werbe-Clips die Frage, ob er geimpft ist, zur Seite und kontert das Prophylaxe-Argument mit der handwerklichen Unumstößlichkeit: „Ich reiß doch auch nicht das Parkett raus um zu sehen, ob darunter ein Teppich liegt.“  

In einem anderen Clip beruft sich Stromberg aufgrund seiner einstigen Glückssträhne beim „Griechisch Roulette“ – „wie Russisches Roulette, nur mit Oliven“ – auch bei Corona auf das Wohlwollen von Schicksalsgöttin Fortuna. Auch Albert Einstein muss in einem weiteren Video als Zitatgeber herhalten: „Impfen ist nur was für Feiglinge“, legt der skeptische Stromberg dem Physiker in den Mund.  

"Die Lage ist so ernst, dass wir den Papa zurückbringen mussten"

Doch egal, ob sich der „Papa“ auf Einstein, Fortuna oder handwerkliche No-Gos beruft, bleibt er doch zugänglich für Argumente. Und so endet jede Folge doch mit der Einsicht, sich impfen zu lassen.

 „Die Lage ist so ernst, dass wir den Papa zurückbringen mussten", erklärt Stromberg-Erfinder Ralf Husmann. „Der ist ja grundsätzlich skeptisch. Beim Arbeiten, bei Frauen und auch beim Impfen. Aber wenn selbst der sich überzeugen lässt, überzeugen wir hoffentlich auch noch den ein oder anderen."  

Die Spots sollen nicht nur über Social Media verbreitet werden, sondern auch auf Sendern wie ProSieben, Sky und Comedy Central ausgestrahlt werden und sind Teil der Kampagne „Deutschland krempelt die #ÄrmelHoch“ des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, abonnieren Sie unseren täglichen kostenlosen Newsletter für weitere relevante Meldungen aus der Versicherungs- und Finanzbranche!