Schadenfall der Woche: Der Randale-Casanova

Martin Thaler Panorama

Erst glühten die Herzen, dann nur noch die Fäuste: Ein Mann zerstörte im Wutrausch eine Mainzer Kneipe. Die Polizei hatte bei der Ermittlung des Täters jedoch leichtes Spiel – Grund waren dessen Dating-Ambitionen.

Schadenfall Bild: procontra

Erst Amor, dann Rambo: Ein Kneipenbesuch dürfte für einen Gast aus Mainz teuer werden. Bild: procontra

Erst flogen die Küsschen, später die Fäuste: So lässt sich der Verlauf eines Abends in einer Mainzer Kneipe in dieser Woche zusammenfassen. Hauptdarsteller: ein 33-jähriger Gast, der den Abend in der Gaststätte damit begann, mit der 54-jährigen Kellnerin zu flirten. Doch die anfangs amouröse Stimmung kippte im Laufe des Abends ins komplette Gegenteil.  

Da der Mann laut einem Bericht des Portals „Tag24“ seine offenen Rechnungen nicht mehr bezahlen wollte, verweigerte ihm die Kellnerin den flüssigen Nachschub. Grund genug für den Mann offenbar, komplett auszurasten. Nachdem der Mann zunächst der Kellnerin ins Gesicht gespuckt hatte, hämmerte er im Anschluss mit einem Glasaschenbecher auf einen im Kneipenraum stehenden Spielautomaten ein, bis dessen Front zersprang.  

Nachdem der Begleiter des Wüterichs diesen aus der Bar gedrängt hatte, zerstörte der Mann von außen mit einem Fausthieb noch eine Fensterscheibe der Gaststätte und floh. Allerdings hatte die Polizei bei der Ermittlung des Chaos-Casanovas leichtes Spiel. Dieser hatte – als er noch auf Freiersfüßen unterwegs war – der Kellnerin noch seine Telefonnummer überreicht. Anhand dieser gelang es der Polizei schnell, den Mann zu ermitteln.

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