So sehen Umsatz und Gewinn bei VEMA-Partnern aus

Detlef Pohl Berater Versicherungen Panorama

Die Maklergenossenschaft VEMA wächst beständig. Was Makler als Partner und Mitglied davon haben, zeigt eine aktuelle betriebswirtschaftliche Analyse der Partnermakler. Die Botschaft: Zahlreiche Services bringen steigende Mehrwerte.

Als Genossenschaft agieren Makler im Netzwerk ähnlich wie in einem Pool, können aber bei der VEMA als Mitglieder doppelt profitieren. Bild: Pixabay/Gerd Altmann

Als Genossenschaft agieren Makler im Netzwerk ähnlich wie in einem Pool, können aber bei der VEMA als Mitglieder doppelt profitieren. Bild: Pixabay/Gerd Altmann

Genau 3.953 Maklerbetriebe mit rund 26.000 Mitarbeitern sind im Oktober 2021 Partner der VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft gewesen. Sie profitieren von vielen Online-Services der Genossenschaft für die Maklerbüros, die als kostenloser Mehrwert ankommen. „Nicht wenige Maklerkollegen sprachen vom besten Geschäftsjahr ihres Bestehens, was dann auch bei uns so war“, berichtete VEMA-Vorstandschef Hermann Hübner im Sommer.

Nun hat die Genossenschaft das Ergebnis der „Betriebswirtschaftlichen Umfrage 2021“ bei ihren Partner-Maklern vorgelegt, an der 701 Maklerfirmen teilgenommen haben, die das Dienstleistungsangebot der VEMA sehr stark nutzen. Zur Erinnerung: Partner können Maklerbetriebe werden, wenn sie die Mindestanforderungen für eine Partnerschaft mit der Genossenschaft erfüllen. Dazu zählen drei Jahre Berufserfahrung in der Versicherungsbranche sowie weniger als 20 Prozent Honorare am Umsatz aus Versicherungsvermittlung und -beratung dazu, aber auch mindestens 100.000 Euro Umsatz pro Jahr (bei Berufsanfängern weniger).

Der feine Unterschied zwischen Partner und Mitglied

Das Umfrage-Ergebnis wird davon geprägt, dass deutlich über die Hälfte (59,49 Prozent) der Teilnehmer Genossenschaftsmitglieder sind, also Genossenschaftsanteile gezeichnet haben. Zur Erinnerung: Als Partner können die Makler kostenlose Dienste und Services von der VEMA erwarten, als Miteigentümer zusätzlich Rückvergütungen aus dem Gewinn der Genossenschaft entsprechend ihrem Anteil an Umsatz und Tantiemen. Insgesamt beliefen sich die Rückvergütungen für 2020 auf 6,6 Millionen Euro. Aktuell profitieren davon 1.295 VEMA-Anteilseigner.

Der vertriebliche Schwerpunkt der VEMA-Partner liegt im Bereich Komposit. Zusammen mit Kfz beträgt der Anteil 75 Prozent des Geschäfts. Die Sparten Leben und Kranken tragen mit etwa einem Fünftel zum Volumen bei. Themen wie Investment, Finanzierung und Bausparen, die unter „Sonstige“ zusammengefasst sind, erzielen sechs Prozent. In Leben und Kranken gab es gegenüber 2016 deutliche Rückgänge - zugunsten von Komposit.

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