Alte Leipziger Lebensversicherung senkt Überschussbeteiligung

Florian Burghardt Berater LV-Check Versicherungen

Als erster Lebensversicherer hat die Alte Leipziger eine sinkende Überschussbeteiligung für 2022 bekanntgegeben. Mit seiner Verzinsung ist das Unternehmen aus Oberursel aktuell das Schlusslicht in unserer Tabelle.

Überschussbeteiligung für 2022: Bei der Alten Leipziger sinkt die laufende Verzinsung. Bild: Alte Leipziger

Überschussbeteiligung für 2022: Bei der Alten Leipziger sinkt die laufende Verzinsung. Bild: Alte Leipziger

Die Alte Leipziger Lebensversicherung a.G. wird die Überschussbeteiligung ihrer Kunden für das Jahr 2022 absenken. Die laufende Verzinsung, also die Summe aus garantierter Verzinsung und laufender Überschussbeteiligung, wird dann 2,10 Prozent betragen. Sie geht damit um 0,25 Prozentpunkte zurück (2021: 2,35 Prozent).

Betroffen sind die modernen Rentenversicherungen „AL_RENTE Flex“ und „AL_RENTE KlassikPur“. Inklusive der Schlussüberschuss- und Sockelbeteiligungen ergibt sich dadurch für das nächste Jahr eine Gesamtverzinsung in Höhe von 2,40 Prozent (2021: 2,65 Prozent).

Der Lebensversicherer aus Oberursel verweist angesichts der Notwendigkeit seiner Reduzierung auf die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese sorge dafür, dass die Niedrigzinsphase in Europa weiterhin andauere, argumentiert man seitens der Alten Leipziger. Sie ist allerdings der erste Lebensversicherer, der in der diesjährigen Überschüsse-Runde eine Senkung bekanntgibt.

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