Mickrige Rente: So viel Geld bekommen TV-Stars

Anne Mareile Walter Panorama

Einmal im Jahr flattert bei den meisten Deutschen der Rentenbescheid ins Haus, der Auskunft gibt über die zu erwartende Rente. Für viele Menschen bietet das Schreiben wenig Grund zur Freude. Prominente bilden hier keine Ausnahme, wie aktuelle Beispiele zeigen.

Promis Bild: Adobe Stock/razoomanetu

Auch wenn das Showgeschäft brummt – die gesetzliche Rente fällt bei so manchem TV-Star äußerst mickrig aus. Bild: Adobe Stock/razoomanetu

Diese Post dürfte Satire-Moderator Jan Böhmermann nicht zu Scherzen aufgelegt haben: 170 Euro – mehr gibt der gesetzliche Rentenbescheid des TV-Entertainers aktuell nicht her. Statt über Tiere oder Musik zu plaudern, rissen Böhmermann und Co-Moderator Oli Schulz in der Mittwochsausgabe ihres Podcasts „Fest & Flauschig“ ein brisanteres Thema an: Sie legten Auszüge aus ihrer persönlichen Finanzsituation dar. Und die macht trotz brummendem Showgeschäft in puncto Altersvorsorge so gar keinen rosigen Eindruck.  

Bis zum Lebensende arbeiten und mit der Rentenversicherung sieht es nicht gut aus – überspitzte Vermutungen, mit denen Oli Schulz in der Sendung offenbar ins Schwarze traf. Denn der 40-jährige „Neo Magazin Royale“-Moderator packte daraufhin folgende persönliche Anekdote aus: „Hey, ich hab letztens wieder meinen Rentenbescheid gekriegt. Weißt du, wieviel ich momentan verdiene?“ Allein die Frage ließ nichts Gutes vermuten. „450 Euro?“, stellte Schulz in den Raum und hatte dabei offenbar noch zu hoch gegriffen. „Nein, 170 Euro Rente. 170“, unterstrich der Fernseh-Satiriker den mickrigen Geldbetrag, den sein aktueller Rentenbescheid ausweist.

Oliver Pocher bezahlt nichts in die gesetzliche Rente

Damit findet sich Böhmermann im Reigen anderer teilangestellter oder freischaffender Künstler wieder, deren gesetzliche Altersvorsorge ebenfalls äußerst niedrigschwellige Werte aufweist. So sorgte TV-Ulknudel Oliver Pocher erst kürzlich mit folgendem Geständnis für Aufsehen: 300 bis 400 Euro bekäme er aktuell vom Staat als Rente überwiesen – ein Betrag, mit dem er ZDF-Kollege Böhmermann toppt. „Ich bin auch ehrlich gesagt niemand, der in das gesetzliche Rentensystem einzahlt“, setzte Pocher seine Rente in einer Talk-Runde in Relation. Der Betrag sei zustande gekommen, weil manche Schauspieljobs das „zwangsläufig“ erfordern würden. Fürs Alter vorgesorgt hat der 43-Jährige offenbar auf andere Weise.

In der Regel sind die meisten Schauspieler beziehungsweise Künstler jedoch freiberuflich tätig – die gesetzliche Rente spielt für die Altersvorsorge entsprechend seltener eine entscheidende Rolle.

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