Versicherer überarbeiten ihr Angebot

Martin Thaler Produkte & Personalien Berater Versicherungen

Der Volkswohl Bund führt eine neue, nachhaltige Produktlinie ein. Bei der Hannoverschen gibt es zahlreiche Änderungen bei den Risikolebensversicherungen und die Hans John Versicherungsmakler GmbH erweitert ihren Rechtsschutz für Versicherungsmakler.

Produkte & Personalien

Einige Versicherer haben ihre Produkte erneut einem Update unterzogen.

Nachhaltigkeit liegt im Trend – das hat nun auch der Volkswohl Bund erkannt und eine nachhaltige Produktlinie namens „Next“ gelauncht. Diese besteht aus zwei Rentenversicherungen und einer Unfallpolice.

Bei der „Fondspolice Pur“ können Kunden aus 40 nachhaltigen Fonds auswählen, die das Fondsvermögen gemäß der ESG-Kriterien anlegen. Zur Auswahl stehen dabei auch themenspezifische Fonds aus den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserindustrie oder Health Care, die teils exklusiv nur Kunden des Volkswohl Bunds zur Verfügung stehen. Ein Teil der Gewinne soll zudem in nachhaltige Projekte fließen. Kunden haben die Möglichkeit, ihre Fondsauswahl zwölfmal im Jahr kostenfrei zu überarbeiten.  

Darüber hinaus gibt es ein Nachhaltigkeitsangebot für „FondsFittery“, die Rentenversicherung mit Fondsboxen, sowie für die „Unfallversicherung Invest“. Bei der Unfallversicherung werden Teile der Beiträge in einen Fonds angelegt, der vom Versicherungsnehmer zuvor ausgewählt werden kann. Bei Vertragsende erhält der Kunde das angesparte Vertragsguthaben, das über die Next-Schiene komplett nachhaltig erwirtschaftet werden soll.  

Rechtsschutzkonzept für Versicherungsmakler

Die Hans John Versicherungsmakler GmbH hat ihr Rechtsschutzkonzept für Versicherungsmakler, für das die K/S Auxilia als Risikoträger fungiert, überarbeitet. Ab sofort können auch Honorarforderungen aus Servicevereinbarungen im Rahmen des Firmenschutz-Rechtsschutzkonzeptes für Versicherungsmakler abgesichert werden.  

Neue Extras für Risikolebensversicherungen

Die Hannoversche bieten Versicherungsnehmern, die bei ihr eine Risikolebensversicherung abschließen, in Zukunft neue Leistungen: Sämtliche Tarife wurden nach Angaben des Versicherers überarbeitet. Der Basistarif enthält ab sofort eine vorgezogene Todesfallleistung: Bei schweren Erkrankungen werden 25 Prozent der versicherten Summe ausgezahlt.  

Die Premium-Tarife „Plus“ und „Exklusiv“ bieten künftig eine Sofortauszahlung im Todesfall: Bei Einreichung der Sterbeurkunde werden zehn Prozent der versicherten Summe sofort ausgezahlt. Stirbt der Versicherte im Ausland, werden fünf Prozent der Versicherungssumme zusätzlich ausgezahlt. Damit können beispielsweise die Kosten für den Rücktransport des Verstorbenen gedeckt werden.  

Auch neu ist ein kostenloser temporärer Schutz. Bei Geburt/Adoption eines Kindes, Heirat und Bau/Erwerb einer Immobilie erhält die versicherte Person für 6 Monate kostenlosen Versicherungsschutz auf Antrag in Höhe von 20 Prozent der Versicherungssumme.  

Darüber hinaus wurde die Gesundheitsprüfung bei der Absicherung von Hypotheken vereinfacht: Sie enthält – bei einer Versicherungssumme bis zu 500.000 Euro und einem Versichertenalter bis 45 Jahren – künftig nur noch zwei Fragen.  

Öffentliche Versicherung Braunschweig versichert Firmen

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig sichert zukünftig auch Firmen gegen Cyber-Angriffe ab. Der Cyber-Firmen-Schutz ist zugeschnitten auf kleinere und mittelständische Betriebe und bietet neben der Übernahme der entstehenden Kosten auch eine umfangreiche Unterstützung im Krisenfall.

Zur Auswahl stehen drei Varianten, die jeweils individuell angepasst werden können. Die drei wichtigen Bausteine sind dabei die Übernahme von Schäden bei Dritten, von Eigenschäden und Ertragsausfall in Zusammenhang mit einem Hackerangriff sowie das Paket „Service und Kosten“, das alle wesentlichen Maßnahmen wie Krisenmanagement und Kommunikationsmaßnahmen beinhaltet, die im Anschluss an eine Cyberattacke nötig sind.  

Im Notfall steht Firmenkunden eine 24-Stunden-Hotline zur Verfügung. IT-Forensiker ergreifen nach einem Anruf Sofortmaßnahmen und schließen das Einfallstor des Angriffs – selbst wenn sich im Nachgang herausstellen sollte, dass es sich nicht um einen Cyberangriff handelte, zahlt die Öffentliche bis zu 10.000 Euro für die professionelle Bearbeitung der Anfrage. Auch im Fall einer Cyber-Erpressung übernehmen die Spezialisten das Krisenmanagement und treten dabei gegebenenfalls mit den Hackern in Kontakt, um das Problem zu lösen. Eine Zahlung von Lösegeld wird allerdings ausgeschlossen.