Hannoveraner Versicherer stellen eigene Impfstraße fertig

Florian Burghardt Panorama

Die Versicherer drücken bei den Corona-Schutzimpfungen ihrer Mitarbeiter aufs Tempo. In Hannover haben heute zehn Unternehmen eine gemeinsame Impfstraße eingeweiht. Eigentlich könnte es losgehen, doch eine wichtige Komponente fehlt noch.

In der Impfstraße der Hannoveraner Versicherer könnte es eigentlich losgehen, aber… Bild: Talanx

In der Impfstraße der Hannoveraner Versicherer könnte es eigentlich losgehen, aber… Bild: Talanx

Immer mehr Arbeitgeber hierzulande wollen die Corona-Schutzimpfungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst in die Hand nehmen, darunter auch einige Versicherer wie die Allianz. In Hannover haben heute mehrere Unternehmen aus der Assekuranz eine gemeinsam organisierte Impfstraße für ihre Belegschaften fertiggestellt. Am Standort der HDI Gruppe in der Buchholzer Straße 98 wurden vier Spuren eingerichtet, in denen gleichzeitig geimpft werden kann. Diese stehen den rund 12.000 Mitarbeitern der beteiligten Versicherer zur Verfügung. Diese sind:

Concordia, E+S Rück, Hannover Rück, HDI & Talanx, KKH Kaufmännische Krankenkasse, Mecklenburgische Versicherungen, Swiss Life, VGH Versicherungen, VHV Gruppe und Wertgarantie Group.

Eigentlich könnte es losgehen, aber…

Die Kosten für den Aufbau tragen die Unternehmen selbst, ebenso wie für das notwendige Personal und Material. Eigentlich könnten nun 2.500 Impfungen pro Woche durchgeführt werden, sämtliche Mitarbeite also innerhalb von fünf Wochen ihre erste Dosis erhalten. Doch wie es heißt, stünde noch keine ausreichende Menge an Impfstoff zur Verfügung. Auch die notwendige behördliche Freigabe für die Hannoveraner Impfstraße müsse erst noch erfolgen. Über den genauen Startschuss wollen die Unternehmen ihre Mitarbeiter rechtzeitig informieren.

Selbstverständlich wolle man auch die behördlich festgelegte Impfreihenfolge einhalten, solange diese besteht, heißt es. Ihre Belegschaften bitten die Versicherer dennoch, gleichzeitig auch von andernorts bestehenden Impfangeboten Gebrauch zu machen. Für ihre Standorte außerhalb Niedersachsens wollen die beteiligten Versicherer in der nächsten Zeit ebenfalls lokale Lösungen anbieten.