bAV und Covid-19: Was Makler jetzt wissen müssen

René Weihrauch bAV Berater

Über die Auswirkungen von Covid-19 auf die Versicherungsbranche wurde und wird viel spekuliert. Zu den Folgen für die betriebliche Altersvorsorge liegt jetzt eine fundierte Studie vor, die Malte Dummel, COO und CFO der Xempus AG, am ersten Tag des profino Kongresses in seiner Keynote vorstellt. Los geht es am 05.05. um 11:00 Uhr – jetzt gratis anmelden!

Seit mehr als einem Jahr ist Deutschland im Pandemie-Modus. Welche Auswirkungen Corona auf die bAV hat, erfahren Makler in dieser Keynote. Bild: Adobe Stock/TAW4

Seit mehr als einem Jahr ist Deutschland im Pandemie-Modus. Welche Auswirkungen Corona auf die bAV hat, erfahren Makler in dieser Keynote. Bild: Adobe Stock/TAW4

Durch die Corona-Pandemie haben sich auch die Ansprüche von Unternehmen an die betriebliche Altersvorsorge geändert. Welche Folgen hat das für Vermittler? Wie müssen Vertriebsprozesse angepasst werden, um der veränderten Kundennachfrage zu begegnen? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich eine aktuelle Studie, die im Mittelpunkt der Keynote von Malte Dummel am 05.05. ab 11:00 Uhr steht. Makler sollten sich unbedingt auf den neuesten Stand bringen. Hier beantwortet der Xempus-COO und -CFO schon einmal drei Fragen vorab.

profino:
Herr Dummel, Ihre Keynote basiert auf einer aktuellen Studie über die Entwicklung und Perspektiven der bAV in der Covid-19-Pandemie. Was ist das für eine Studie?

Malte Dummel: Studienherausgeber ist die Xempus AG. Xempus hat die eigenen Plattformdaten – 9.000 bAV-Beratungen im Monat – und Lockdowneffekte von Januar 2020 bis Februar 2021 ausgewertet. Diese Daten wurden denen aus einer Studie des Vorjahres gegenübergestellt. Untersucht wurde die Anzahl der bAV-Anträge über die Xempus-Plattform im Zeitablauf pro Versicherer, wobei wir zwischen großen und kleinen Versicherern unterschieden haben, sowie pro Vertriebskanal (Makler, Mehrfachagentur, Ausschließlichkeit) und pro Tarif-/Produktart (Klassik, Fonds, Index). Auch die durchschnittliche Bewertungssumme pro Antrag und der Bruttolohn der Antragsteller war Gegenstand der Studie. Um ein weiteres Stimmungsbild aus der Branche zu erhalten, wurden parallel dazu 26 Vorstände deutscher Versicherer befragt, was einer Marktabdeckung von 35 Prozent entspricht.

profino: Wie hat sich die Kundennachfrage im Zuge der Pandemie verändert?

Dummel: Es gab einen starken Rückgang der Anträge im ersten Lockdown, nämlich von 40 Prozent im April 2020 verglichen mit dem Januar 2020. Die durchschnittliche Bewertungssumme und der Bruttolohn der Anträge sind im selben Zeitraum um 10 bis 15 Prozent angestiegen. Ab Mai 2020 verzeichnen wir eine Erholung auf etwa 85 bis 90 Prozent des Vor-Lockdown-Niveaus. Einen weiteren Wachstumsschub gab es ab September. Im zweiten Lockdown ab Dezember 2020 lässt sich ein ähnliches Muster feststellen – allerdings mit einem weniger starker Rückgang als im ersten. Das deutet auf einen besseren Umgang von Vermittlern mit dem Lockdown hin.

profino: Wie müssen Makler jetzt und in Zukunft darauf reagieren?

Dummel: Sie müssen sich digitaler aufstellen: Digitale Tools und Prozesse für Beratung, Abschluss und Verwaltung sind notwendig, da sich Kundenanfragen verändern und Arbeitgeber effiziente Prozesse mit einfacher und digitaler Verwaltung erwarten.

Neben der Keynote von Malte Dummel erwarten Teilnehmer des ersten Kongresstages weitere Top-Themen: Bereits um 10:00 Uhr startet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Vertreter unserer Kongresspartner sprechen über das Thema „bAV: Durchbruch nur als Pflichtversicherung?“. Außerdem erfahren Sie ab 12:00 Uhr in einem aufschlussreichen Webinar-Workshop, wie Sie Haftungsrisiken bei der bAV minimieren. Anmeldungen sind online jederzeit und kostenlos möglich.

Weitere Inhalte des ersten Kongresstags waren:

Möchten Sie sich direkt zum profino Kongress anmelden oder mehr zu den Teilnehmern und Themen erfahren, dann finden Sie hier alle Informationen.