Hallesche bietet betriebliche Pflegeversicherung an

Martin Thaler Produkte & Personalien Berater Versicherungen

Das Angebot der Halleschen soll insbesondere Arbeitnehmern helfen, die sich um Angehörige kümmern müssen. Neue Angebote gibt es auch von der Universa sowie Pangaea Life.

Produkte & Personalien

Pflegeabsicherung über den Betrieb scheint immer beliebter zu werden.

Die Alte Leipziger erweitert ihr Angebot in der betrieblichen Krankenversicherung um eine betriebliche Pflegelösung namens „FEELcare“. Mit dieser sollen Arbeitgeber ihre Angestellten, die daheim Angehörige pflegen, unterstützen können. Geboten wird eine Mischung aus Assistance- sowie finanziellen Leistungen. In Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst besteht die Möglichkeit, eine Pflegeberatung, Unterstützung bei Formalitäten sowie ein Paket an Service- und Hilfsangeboten in Anspruch zu nehmen.  

Ab Pflegegrad 2 gibt es finanzielle Unterstützung. Aus einem Pflegebudget in Höhe von 300, 600 oder 900 Euro können Pflegeleistungen für den nahen Angehörigen finanziert werden. Je nach Höhe des Pflegebudgets betragen die Prämien 13,30 Euro, 24,90 Euro oder 32,00 Euro je Monat und Mitarbeiter. Wenn Mitarbeiter selbst zum Pflegefall werden, kann eine Einmalzahlung in Höhe von 15.000, 20.000 oder 25.000 Euro vereinbart werden – diese Summen verdoppeln sich jeweils bei einem Arbeitsunfall. Je nach Summe liegt die Höhe der Prämie bei 6,20, 8,30 bzw. 10,30 Euro je Monat und Mitarbeiter.  

Mit der betrieblichen Pflegelösung sollen Unternehmer nicht nur die Mitarbeiterbindung sowie ihr Image als gesundheitsbewusster Arbeitgeber stärken können, sondern zugleich auch Fehlzeiten ihrer Mitarbeiter verringern, da diese bei der Pflege ihrer Angehörigen entlastet würden. Zudem – als Extra-Anreiz – wirbt die Hallesche mit einem Nachhaltigkeitstestat der Universität Bayreuth. „FEELcare wurde bereits per Testat bescheinigt, einen positiven Beitrag zum nachhaltigen Handeln von Unternehmen zu leisten. Damit können Firmen ihr Engagement auch in ihrem Nachhaltigkeitsbericht entsprechend ausweisen“, erklärte Hallesche-Vorständin Wiltrud Pekarek.  

Neuer Kfz-Tarif der Universa

Die Universa Versicherung aus Nürnberg hat Anfang April einen neuen Kfz-Tarif auf den Markt gebracht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Versicherungsschutz für Elektro- sowie Hybridautos. Neben dem Akku sind neuerdings beim Ladevorgang auch Überspannungsschäden durch Blitzschlag sowie Diebstahl der Ladekabel und des Adapters mitversichert. Ebenso Folgeschäden, die durch einen Kurzschluss an der Verkabelung entstehen. Für Elektro-Pkw wird zudem ein zehnprozentiger Beitragsnachlass gewährt. 

Weitere Neuerungen umfassen  

  • Verdoppelung der Entschädigungsleistung für Eigenschäden (bis 100.000 Euro)
  • Werkseitig verbaute Fahrzeug- und Zubehörteile sind unbegrenzt mitversichert (bisher nur bis 10.000 Euro)
  • Bei Folgeschäden nach Tierbissen werden bis zu 10.000 Euro übernommen (zuvor 3.000)
  • Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung nach Totalschaden bis 24 Monate nach Kauf  

Neu aufgenommen wurden Smart-Repair-Kleinschäden bis 200 Euro, die einmal pro Versicherungsjahr in Anspruch genommen werden können. Damit lassen sich kleine Schäden wie Dellen oder Kratzer beseitigen, ohne dass dies zu einer prämiensteigernden Höherstufung in der Vollkaskoversicherung führt. Bei einem Diebstahl oder Raub des Fahrzeugschlüssels werden jetzt auch die Kosten für den Austausch der Schlösser und die Neucodierung bezahlt.    

Pangaea Life bietet Basisrente an

Pangaea Life, die nachhaltige Marke der Bayerischen, hat eine fondsgebundene Basis-Rente in ihr Altersvorsorge-Angebot aufgenommen. Der hinter der Basis-Rente stehende Pangaea Life Fonds investiert ausschließlich in konkrete Sachwert-Anlagen im Bereich Erneuerbare Energien. Hierdurch verspricht sich Pangaea Life gute Rendite-Chancen bei geringer Volatilität jenseits der Aktienmärkte. Die Erträge seien größtenteils durch langfristige Stromabnahmeverträge abgesichert, schreibt die Bayerische. Bislang ist der Fonds in Windkraft-Anlagen in Dänemark und Norwegen, Solar-Parks auf der iberischen Halbinsel sowie Kleinwasser-Kraftwerke in Nord- und Zentralportugal investiert.  

Die steuerliche Förderung macht die Basis-Rente vor allem für Selbstständige und Gutverdiener interessant: Derzeit können Kunden 92 Prozent ihrer Beiträge steuerlich geltend machen, bis 2025 werden es 100 Prozent sein. Flexibel möglich sind Einmalzahlungen ab 2.500 Euro oder laufende Beiträge schon ab 25 Euro monatlich.