Fondsgebundene Rentenversicherung: 5 Vorurteile im Check

Fondspolicen Berater Versicherungen Top News von Bastian Kunkel

3. Fondsgebundene Rentenversicherungen sind unflexibel.

Diese Aussage gilt definitiv nur für ältere Verträge und Tarife. Es gibt inzwischen eine große Anzahl an sehr flexiblen und modernen Fondspolicen. Allerdings sollte nie vergessen werden, dass eine fondsgebundene Rentenversicherung kein Tagesgeldkonto ist und auch nicht so behandelt werden sollte. Das Ziel sollte in unseren Augen immer die lebenslange Rente sein. Punkt.

4. FRV bieten für Angehörige nur unzureichenden oder teuren Schutz durch Zusatzversicherungen.

Hier sind wir ein großer Fan von sehr einfach gehaltenen Tarifen, ohne zu viel (teuren) Schnickschnack und Zusatzbausteine. Eine private Rentenversicherung ist unserer Meinung nach kein Produkt zur gezielten Todesfallabsicherung der Familie, zumindest nicht in der Ansparphase.

Unseren Kunden empfehlen wir dafür in der Regel eine separate, günstige Risikolebensversicherung mit einer sinnvollen Versicherungssumme. Stirbt der Versicherungsnehmer während der Ansparphase, erhalten Angehörige das vorhandene Guthaben der Fondspolice ausgezahlt. Für den Todesfall des Versicherungsnehmers in der Rentenphase, empfehlen wir das Vereinbaren einer passenden Rentengarantiezeit. Über diese kann dann die Versorgung des hinterbliebenen Partners sichergestellt werden.

Wir ziehen eine lange Rentengarantiezeit einer Restkapitalisierung vor, da durch die Restkapitalisierung der Rentenfaktor oft zu stark reduziert wird. 25 Jahre Rentengarantiezeit im Vergleich zu 15 Jahren Rentengarantiezeit, wirken sich bei guten Policen dagegen kaum auf die monatliche Rente aus. Bei 25 Jahren Rentengarantiezeit erhält der Partner im Fall der Fälle eine monatliche Rente bis der verstorbene Partner 92 Jahre alt geworden wäre.

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