Ehemaliger HDI-Chef stirbt nach Autounfall

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Über 30 Jahre war Dr. Christian Hinsch für den Hannoveraner Versicherer tätig und baute das Unternehmen in einen weltweiten Industrieversicherer um. Nun ist er bei einem Unfall auf der Autobahn 7 gestorben.

Christian Hinsch Bild: HDI

Der ehemalige HDI-Chef Christian Hinsch starb am Dienstag bei einem Unfall auf der Autobahn 7. Bild: HDI

Dr. Christian Hinsch, langjähriger Vorstandschef des Hannoveraner Versicherers HDI, ist tot: Der 65-Jährige starb am Dienstag bei einem Autounfall auf der Autobahn 7. Laut Polizeibericht hatte Hinsch die Kontrolle über seinen BMW samt den mit einem Ferrari beladenen Anhänger verloren und war gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Ein 67-Jähriger konnte mit seinem Fahrzeug anschließend nicht rechtzeitig bremsen und fuhr mit seinem Porsche in den Wagen von Hinsch. Dieser erlag später in einem Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der studierte Jurist war seit 1984 für die Talanx-Konzern, zu dem die HDI gehört, tätig. 1996 wurde er nach Durchlaufen verschiedener Stationen in den Vorstand der HDI berufen, 2000 in den der Talanx. Von 2000 bis 2010 agierte er als Vorstandsvorsitzender der HDI International Holding AG. 2009 wurde er schließlich zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Talanx AG und der HDI berufen, verantwortlich für die Industrieversicherung.  

2019 schied Hinsch aus dem Unternehmen aus. Sein Nachfolger, Dr. Edgar Puls, erkläre bei der Amtsübergabe, Hinsch habe die HDI von einem niedersächsischen Versicherer zu einem weltweiten Industrieversicherer entwickelt. „Das ist eine großartige Lebensleistung, auf die ich mit größter Anerkennung schaue“, so Puls.

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