Aggressive Werbeanrufe im Namen des PKV-Verbands

Anne Mareile Walter Panorama

Der Verband der Privaten Krankenversicherungen geht gegen Kriminelle vor, die Privatversicherte mit Anrufen belästigen. Bei der Polizei wurde bereits eine Strafanzeige eingereicht.

Telefon Bild: Adobe Stock/highwaystarz

Mit aggressiven, kriminellen Werbeanrufen wurden mehrere Privatversicherte in letzter Zeit belästigt. Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat deshalb die Polizei eingeschaltet. Bild: Adobe Stock/highwaystarz

Wegen aggressiver Werbeanrufe hat der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV-Verband) Strafanzeige gegen betrügerische „Berater“ gestellt. Der Hintergrund: Kriminelle hätten Privatversicherte mit Anrufen belästigt und dabei angegeben, im Auftrag des Verbandes zu handeln oder dessen Mitarbeiter zu sein. Auf den Telefonen der Angerufenen erschien durch eine technische Manipulation eine vorgetäuschte Rufnummer in der Systematik des PKV-Verbandes.

Der Verband weist darauf hin, dass er niemals verkaufsorientierte Telefonate veranlasse. Es werde am Telefon nicht nach einzelnen Versicherungsverträgen oder Beitragssummen gefragt, ebenso gebe es keine individuelle Kundenberatung. Den Opfern der Anrufe wird empfohlen, Strafantrag bei der Polizei zu stellen. Außerdem geht der Verband parallel dazu rechtlich gegen die Betreiber von Internetseiten vor, die mit irreführenden Darstellungen den Eindruck erweckten, die Webseiten würden vom PKV-Verband stammen.