Bei E-Autos auf den Akku achten!

Kfz Top News Berater von Rainer Kreuzer

Elektroautos werden immer beliebter. Und sie bergen neue Risiken für den Versicherungsschutz. Makler sollten mit ihren Kunden die Bedingungen der Anbieter genau auf die neuen Herausforderungen hin überprüfen.

Absicherung Elektroautos; Bild: Adobe Stock/pikselstock

In der Absicherung der immer beliebter werdenden Stromer sollten sieben Aspekte beachtet werden. Bild: Adobe Stock/pikselstock

Elektroautos sind in diesem Jahr beliebter denn je. Durch die Kaufförderung der Bundesregierung werden die Modelle für viele Kunden offenbar interessanter: Waren zu Jahresbeginn laut Kraftfahrtbundesamt insgesamt 136.617 zugelassene „Stromer“ (plus 341.411 Hybridmodelle) zugelassen, schnellen in diesem Jahr die Absatzzahlen in die Höhe. Im Oktober dieses Jahres wurden insgesamt 23.158 Elektroautos verkauft – gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt das ein Plus von 365 Prozent.

Umso interessanter wird dieses Marktsegment auch für Makler. Kunden, die ein neues E-Auto absichern wollen, brauchen Informationen über die besonderen Risiken. Bei der Haftpflichtversicherung gebe es kaum Unterschiede gegenüber einem herkömmlichen Wagen, konstatiert Versicherungsmakler Peter Bieger aus Recklinghausen. Wichtig sei aber der passende Schutz bei der Kaskoversicherung. Dort müsse man „in der Tiefe der Bedingungen“ überprüfen, ob und wie die für Elektroautos spezifischen Merkmale abgedeckt werden.

In seiner Checkliste verweist Bieger auf folgende Punkte:

Schäden am Akku
Ein Beispiel: Ein Autofahrer hatte beim Überfahren eines scharfen Gegenstandes eine kleine Beschädigung am Akku verursacht. Der Schaden machte sich allerdings erst mit der Zeit bemerkbar, da immer mehr Wasser in den Akku eindringen konnte, so dass dessen Ladefähigkeit schwand. Die meisten Versicherer weisen solche indirekten Schäden ab, hat Bieger beobachtet. Ratsam sei darum eine Allgefahrendeckung. Bild: Adobe Stock/Patrick Daxenbichler