„Gestorben wird immer“: Was Makler über den Tod wissen sollten

Hinterbliebenenabsicherung Top News Berater von Rainer Kreuzer

Genaue Zahlen, Trends, Häufigkeiten und Ursachen sind eine wertvolle Grundlage für jedes Kundengespräch, wenn es um die Vorsorge für die Hinterbliebenen geht.

Daten

Um ihre Kunden zur Hinterbliebenenversorgung adäquat beraten zu können, sollten Vermittler einige Daten zur Hand haben. Bild: Adobe Stock/tostphoto

In den vergangenen drei Jahren sind jährlich etwa 930.000 Menschen in Deutschland gestorben –
mit steigender Tendenz, weil der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung zugenommen
hat.

In welchem Alter wird gestorben?

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes steigt die Wahrscheinlichkeit zu sterben, ab dem
75. Lebensjahr sprunghaft an. Doch mehr als ein Drittel aller Bundesbürger sterben erst im Alter
zwischen 80 und 90 Jahren. Rund 20 Prozent werden älter als 90.

Die Lebenserwartung hat sich in den vergangenen 150 Jahren etwa verdoppelt. Und schon immer
zogen die Männer den Kürzeren. Die Frauen leben auch aktuell im Durchschnitt rund fünf Jahre
länger. Doch ob auch in Zukunft die Lebenserwartung weiter steigen wird, erscheint ungewiss. Das
Statistische Bundesamt hat seit 2014 eine Stagnation festgestellt. Die OECD sowie Forscher an der
Princeton University zeichnen in der zweiten Dekade dieses Jahrhunderts sogar einen Knick in die
lange Aufwärtskurve.

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