Diese Cyber-Tarife können überzeugen

Martin Thaler Berater Versicherungen Top News

Moniert wurde darüber hinaus das Schadenmanagement der Anbieter. Hier gab es laut Assekurata insbesondere bei der Frage nach dem Regressverzicht von nicht vorsätzlich handelnden mitversicherten Personen und der Kostenanrechnung auf die Versicherungssumme bei Haftpflichtansprüchen Lücken.  

Positiv hob Assekurata den Tarif von Hiscox („CyberClear“) hervor, der auch Versicherungsschutz für IT-Hardware biete, die durch eine Netzwerksicherheitsverletzung beschädigt oder zerstört wird. Hier zahlt der Versicherer entweder für die Reparatur oder Neubeschaffung von zerstörten Geräten, auch private IT-Geräte sind im Versicherungsumfang abgesichert. Insbesondere in Corona-Zeiten sei die Umfassung auch privater Geräte aufgrund der intensiven Nutzung von Heimarbeitsplätzen positiv hervorzuheben.  

Angemerkt wird von den Analysten zudem, dass viele Tarife zwar Versicherungsschutz für die Aufwendungen für Kreditkarten-Monitoring sowie zur Prüfung und Benachrichtigung von Betroffenen gewähren, jedoch den Missbrauch von tatsächlichen Kontozugriffen bzw. Kreditkarten explizit ausschließen. Hier wird der Tarif der Allianz (CyberSchutz 3.0) positiv erwähnt, der nicht nur bei rechtsgrundloser Überweisung leistet, sondern auch in den Fällen, in denen Versicherte irrtümlich und ohne Rechtsgrund Geld bezahlen oder bezahlen lassen.

 

UnternehmenTarifNote
Cogitanda AGCyberPro+1,2
HiscoxCyberClear1,4
AllianzCyberSchutz 3.01,5
ErgoCyber-Versicherung1,8
W.R. Berkley Europa AGCyber Risk Protect2,2
MarkelPro Cyber2,3
VHVCyberprotect 20192,4
HDICyber-Versicherung2,4
AIG EuropeCyberEdge online 3.02,5
WürttembergischeCyber-Police2,8
AxaByteProtect Kompakt3,0

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