RheinLand vereint Lebensversicherungstöchter

Martin Thaler Versicherungen LV-Check

Aus zwei mach eins: Die Rheinland fusioniert die zwei Lebensversicherer des Unternehmens. In Zukunft betreibt das Unternehmen das LV-Geschäft unter dem Namen der Credit Life.

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Aus zwei mach eins: Die RheinLand Versicherungsgruppe verschmilzt ihre zwei LV-Töchter. Bild: Pixabay/ WikimediaImages

Nachdem in der vergangenen Woche bekannt geworden war, dass die Stuttgarter ihre beiden Lebensversicherungstöchter miteinander verschmilzt, zieht nun die RheinLand Versicherungsgruppe nach und fusioniert ihre beiden Lebensversicherungsgesellschaften RheinLand Leben und Credit Life. Wie das Unternehmen bekannt gab, erteilte die deutsche Finanzaufsicht BaFin die Genehmigung zur Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres. „Ziel der Fusion ist es, im Konzernverbund der RheinLand-Gruppe alle Kompetenzen rund um die Lebensversicherung zu bündeln und dadurch die Sparte zukunftsorientiert aufzustellen“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

In der Zukunft firmiert das LV-Geschäft der RheinLand Versicherungsgruppe nur noch unter dem Namen der Credit Life AG, auf die sämtliche Rechte und Pflichten übergehen.

Mit der Verschmelzung der beiden Unternehmen entsteht ein Lebensversicherer mit einem Gesamtbestand von 738.933 Policen (Stand Ende 2019). Hiervon entfallen 72.237 Verträge auf die Rheinland, der Löwenanteil von 666.696 Verträgen auf die Credit Life. Der Bestand war über die vergangenen Jahre jedoch deutlich zusammengeschmolzen. Zum Vergleich: Ende 2016 hatten die beiden Lebensversicherer noch über eine Million Verträge in ihren Büchern.  

Deutlich zulegen konnte die Credit Life in den vergangenen Jahren jedoch beim Geschäft mit Risikoversicherungen, zu der neben Risikolebensversicherungen auch Restschuldversicherungen gehören. Hier konnte der Versicherer den Bestand von 185.003 (2016) auf 420.315 (2019) Verträge ausbauen.

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