Netfonds und germanbroker.net verkünden Kooperation

Martin Thaler Berater

Netfonds baut sein Angebot bei Sachversicherungen weiter aus. Angebundene Makler haben in Zukunft Zugriff auf die Konzepte des Pools und Assekuradeurs germanbroker.net.

Maklerpool

Netfonds kooperiert mit germanbroker.net. Bild: procontra

Der Hamburger Maklerpool Netfonds kooperiert mit der germanBroker.net AG. Netfonds-Partner bekommen damit in Zukunft Zugang zu den Produkten des Hammer Pools – der zugleich auch als Assekuradeur tätig ist – aus den Bereichen Sach- und Personenversicherungen.  

Bestandteil der Kooperation sind die Bereiche gewerbliche und private Sachkonzepte mit Schadensregulierung und im Bereich der Lebensversicherungen das Produkt „BU Solitär Exklusiv“.  

Netfonds ist nach eigenen Angaben bestrebt, den Service im Bereich der Sachversicherungen weiter auszubauen. Bereits zu Beginn des Jahres entschied sich der Pool, ein erweitertes Inhouse-Kompetenzteam aufzubauen. Mit dem neuen Partner germanBroker.net wird nun das Netfonds-Premiumservice-Portfolio weiter aufgestockt. „Wir bieten unseren Partnern einen Vorsprung durch die besonderen Leistungsmerkmale und einem ausgezeichneten Servicegrad in der Kooperation mit germanBroker.net“, begrüßte Oliver Kieper, Vorstand der Netfonds AG, die Kooperation.  

Auch anderswo im Pool-Markt waren zuletzt verstärkt Kooperationen festzustellen. So gaben Anfang des Jahres die Maklerpools blau direkt und WIFO eine umfassende organisatorische Fusion bekannt, mit der beide Pools „die gegenseitigen Stärken“ nutzen wollen. Auch weitere Unternehmen, wie die Pools Finanz-Zirkel, insuro und die Inpunkto AG, schlossen sich der Kooperation an.  

Im Gespräch mit procontra (demnächst auf procontra-online zu lesen) erklärte Kieper, dass er eine Konsolidierungswelle auf dem Pool-Markt für wahrscheinlich halte. Man habe sich darum kapitalseitig ausgerüstet. „Wir sind ein erfahrener Fusionspartner z.B. mit der Argentos AG und der V.D.V. GmbH aber auch Kooperationen gegenüber nicht abgeneigt. Speziell die digitalen Kosten werden es für den kleineren Mittelstand erschweren mit umsatzstarken Organisationen mitzuhalten.“

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