Altersvorsorge: Über 600 Rententarife im Vergleich

Florian Burghardt Berater Versicherungen Top News

In seinem neuen Altersvorsorge-Rating hat sich Franke und Bornberg vor allem den individuellen Garantieprodukten gewidmet. Getestet wurden Rürup-, Riester- und sämtliche Formen privater Rentenversicherungen.

Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat 633 Tarife miteinander verglichen. Getestet wurden Rürup-, Riester- und sämtliche Formen privater Rentenversicherungen.

Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat 633 Tarife miteinander verglichen. Getestet wurden Rürup-, Riester- und sämtliche Formen privater Rentenversicherungen. Bild: Pixabay

Entgegen mathematischer Empfehlungen und eventuell dem Terminstress aufgrund der Corona-Krise geschuldet wird der Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen zu Beginn des Jahres 2021 nicht abgesenkt werden. Dennoch betonte der R+V-Vorstandsvorsitzende, Norbert Rollinger, diese Woche im Interview mit dem Handelsblatt, dass an einer Senkung des Garantiezinses von Lebensversicherung kein Weg vorbeiführt. Der R+V-Chef sagte zudem: „Ich glaube, dass wir ab dem kommenden Jahr sehr individuelle Garantiezinssätze bei den klassischen Policen sehen werden. Es wäre vielleicht komfortabler für die Branche gewesen, wenn die Politik eine Richtlinie gegeben hätte.“

Neben Tarifen mit garantierter Verzinsung unterhalb des Höchstrechnungszinses (0,9 Prozent) und solchen mit reiner Garantie der eingezahlten Beiträge wird die Branche demnach im neuen Jahr mit noch kreativeren Varianten aufwarten. Mehrere solcher Produkte gibt es bereits. Um sich einen qualifizierten Überblick zu verschaffen, stehen die verschiedenen Garantiemodelle im Mittelpunkt des aktuellen Altersvorsorge-Ratings aus dem Hause Franke und Bornberg.

Deutlich mehr Rating-Kriterien

„Unser Altersvorsorgerating zeigt: Je weniger gesetzliche Vorgaben bei der Produktgestaltung, umso größer ist die Chance auf leistungsstarke Tarife“, erklärt Geschäftsführer Michael Franke. Dabei sei es allerdings wichtig, den Verbrauchern Transparenz über die Anlage- und Risikokonzepte der sich verändernden Altersvorsorgeprodukte zu verschaffen.

Um dem gerecht zu werden, hat die Ratingagentur die Anzahl ihrer angewandten Rating-Kriterien gegenüber dem Ansatz von 2018 deutlich erhöht. So kamen diesmal 67 statt 49 Untersuchungsdetails zum Einsatz. Die genauen Bewertungsgrundlagen können hier eingesehen werden.

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