Kinderversicherungen: Für die Kleinen nur das Beste

Berater Zielgruppenansprache Top News von Uwe Schmidt-Kasparek

Eltern begleiten ihre Kinder intensiv von der Geburt bis weit ins Studium oder den Beruf hinein. Diese Fürsorge will den Nachwuchs optimal geschützt wissen. Eine gute Chance für Vermittler, eine hohe Kundentreue zu erreichen.

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Der Wunsch nach Absicherung für Kinder ist groß. Wie unterschiedlich Makler an dieses Beratungsthema herangehen. Bild: pixabay

Das Potenzial ist groß. Seit einigen Jahren werden in Deutschland wieder mehr Kinder geboren. 2019 waren es 778.129 und damit über 40.000 mehr als noch 2015. Gegenüber 2018 schwächelte die Geburtenrate mit etwas über 9.000 Babys leicht. Der Langzeittrend bleibt jedoch intakt. Mit ihm die steigende Fürsorge der Eltern. Die werden bei ausgeprägter Fürsorglichkeit auch abschätzig als „Helikopter-Eltern“ bezeichnet. Im Grunde zeigen sie aber bloß ein hohes Sicherheitsbedürfnis, das Vermittler mit einer gezielten Ansprache und Beratung befriedigen können. Auch wenn Eltern ihre Kinder am liebsten keine Sekunde aus den Augen lassen würden, sie müssen es doch. Und dann sind die Kids vielen Gefahren ausgesetzt, wie Unfällen im Straßenverkehr, beim Spielen oder im Haushalt. Gesetzlichen Kinderschutz gibt es nur in der Schule und auf dem Weg dorthin oder nach Hause.

Hohe Erwartungen

In einem solchen Klima ist der beste Schutz vielfach willkommen. „Die Eltern kommen in der Regel mit hohen Erwartungen in die Beratung und wollen einen umfassenden Schutz für ihr Kind“, hat Patrick Knittel, Vorsorgeberater und Versicherungsfachmann aus Peine, beobachtet. Er berät für den Versicherungsmakler transparent-beraten.de Familien zur Risikovorsorge. Vermittler können meist den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern entsprechen: Denn Kinderversicherungen gibt es in jeder Variante. Die Information über Vor- und Nachteile des Schutzes muss aber vollständig sein, denn funktioniert etwas nicht, ist die Community der Eltern besonders nachtragend. Knittel: „Die Beratung für Kinderschutz ist sehr aufwendig. In der Regel telefonieren wir ausgiebig vier- oder fünfmal und tauschen Mails aus.“ Erst dann seien die Eltern in der Lage, selbst zu entscheiden.

Vorab: Voller Elternschutz

Anfänglich hätten die Eltern in der Regel nur etwas über Invaliditätsschutz gelesen und wollten eine Renten- oder Kapitalleistung, falls ihr Kind krank wird. Denn sie möchten ihrem Nachwuchs im Ernstfall finanziell möglichst flexibel helfen können. Bessere Versorgung, die Bezahlung von Pflegekräften oder die Überlegung, dass ein Elternteil künftig zu Hause bleibt, um sich um das kranke Kind zu kümmern, sind die wesentlichen Beweggründe der Eltern. Zulauf hat beispielsweise der Versicherungsmakler Matthias Helberg aus Osnabrück, der sich als Spezialist für Berufsunfähigkeitsversicherungen einen Namen gemacht hat. „Es melden sich aber auch immer wieder Eltern, die wir nicht versichert haben“, so Helberg. Und dann müsse er bei null anfangen. Denn natürlich müssten erst die Eltern abgesichert werden. „Werden sie berufsunfähig und müssen allein von einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente leben, können sie sogar ihre gesunden Kinder kaum noch versorgen“, erläutert Helberg. Erst dann kümmert sich der Experte um den Kinderschutz.

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