VEMA: Service beschert Maklerverbund weiteren Zulauf

Detlef Pohl Berater Zielgruppenansprache Versicherungen

Das Corona-Virus forderte auch bei der VEMA Tribut. Die alljährlichen VEMA-Tage fanden erstmals nur virtuell statt. Dennoch war die Resonanz der Partner-Makler enorm. Wie im Verbund die Virus-Krise bewältigt wird.

Neue Medien helfen Maklern in der Krise, so dass Corona unsere Partner-Makler nicht sehr hart trifft, sagte VEMA-Vorstandschef Hermann Hübner.

Neue Medien helfen Maklern in der Krise, so dass Corona unsere Partner-Makler nicht sehr hart trifft, sagte VEMA-Vorstandschef Hermann Hübner. Bild: Pohl

Rund 3.370 Maklerbetriebe mit mehr als 22.100 Mitarbeitern sind Ende vergangenen Jahres Partner der VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft gewesen. Das waren 8,7 Prozent mehr Maklerfirmen mit fast 10 Prozent mehr Mitarbeitern als ein Jahr zuvor. Sie profitieren von vielen Online-Services der Genossenschaft für die Maklerbüros, die als kostenloser Mehrwert ankommen (procontra berichtete).

Darüber berichteten in einem Vortrag die beiden Vorstandsmitglieder Hermann Hübner und Andreas Brunner. „VEMA-Makler dürfen sich sicher sein, dass das Uhrwerk VEMA auch in der Corona-Zeit nicht stillsteht und alle in der Genossenschaft daran arbeiten, um in ihren Bereichen weitere Mehrwerte für die Makler zu schaffen“, sagt Hübner auf den VEMA-Tagen 2020, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise erstmals als reine Online-Veranstaltung stattfanden.

Dynamisches Wachstum bei Partner-Maklern

Hintergrund: Der Wachstumstrend der Vorjahre hält an. Bis Anfang Mai seien dieses Jahr schon 117 neue Partner-Maklerfirmen hinzugekommen. Der VEMA-Vertrieb verfolge weiter das Ziel, jedes Jahr rund 200 bis 300 neue Partner zu gewinnen. Dazu würde die Hälfte der Vertriebskapazitäten eingesetzt. Die andere Hälfte werde in qualitativ hochwertige Weiterbildung investiert. „Der Markt bietet knapp 4.000 Maklerfirmen, die zu unserer Gemeinschaft passen würden“, erklärte Hübners Stellvertreter Andreas Brunner.

„Wenn wir so weitermachen, ist das Ziel in zwei Jahren erreicht“, so Brunner weiter. Erinnert wurde in diesem Zusammenhang an die Mindestanforderungen der Genossenschaft. So zählen drei Jahre Berufserfahrung in der Versicherungsbranche sowie weniger als 20 Prozent Honorare am Umsatz aus Versicherungsvermittlung und -beratung dazu, aber auch 100.000 Euro Mindestumsatz pro Jahr.

Bestandsupdate kommt bei Maklern gut an

Die Genossenschaft setzt weiterhin auf die eigene Kernkompetenz der Produktveredelung. Über die VEMA-Tarifrechner würde sehr viel Geschäft eingedeckt, das auf Deckungskonzepte der VEMA entfällt. Zudem bietet VEMA ihren Makler-Partnern über ein Bestandsupdate die Möglichkeit, eigene Altbestände, aber auch Verträge, die man bei Neukunden vorfindet, zur bisherigen Prämienhöhe in ein VEMA-Deckungskonzept mit entsprechend besseren Leistungen zu überführen. „Das Bestandsupdate steht in jeder wichtigen Sparte zur Verfügung“, so Hübner.

Im Verlauf der virtuellen VEMA-Tage wurden den 8.500 Zuschauern 13 fachliche Online-Schulungen angeboten. Beispiel Digitalisierung: Im Bereich Technologie setze die Genossenschaft mit oberster Priorität ihr Großprojekt „VEMAdata“ um. Ziel sei die Vernetzung der Informationen und Daten des Versicherungsmaklers (Maklerverwaltungsprogramm samt Kundenstamm- und Vertragsdaten sowie einer VEMA-Schnittstelle zur Kundendatenübergabe), der Genossenschaft (VEMA-Extranet), der Versicherer (Bipro samt Abholung der Dokumente und Vertragsdateien) und auch von externen Quellen. Zudem sei ein eigenes CRM-System in der Entwicklung.

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