„Unsere Produkte werden moderner, transparenter und fairer.“

Vorsorgekonzepte Advertorial Berater Top News von Standard Life

Christian Nuschele, Vertriebsleiter der Standard Life, über die immer noch mangelnde Transparenz bei Fondspolicen und darüber, wie sein Haus über neue Illustrationsmethoden und Kostendarstellungen Abhilfe schafft.

Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing der Standard Life, setzt auf zunehmende Transparenz bei Fondspolicen

Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing der Standard Life, setzt auf zunehmende Transparenz bei Fondspolicen. Bild: Standard Life

procontra: Wie hat sich die Transparenz branchenweit bei Fondspolicen in den letzten Jahren entwickelt?

Christian Nuschele: In Sachen Transparenz hat sich zwar in den letzten Jahren in der Branche Einiges getan, es gibt aber nach wie vor gerade bei der Darstellung von Kosten, Leistung und auch Kapitalanlage noch deutlichen Verbesserungsbedarf. Es ist immer noch üblich, bei Fondspolicen mit unzureichenden Kostenausweisen und intransparenten Illustrationsmethoden zu arbeiten. Oftmals zeigen sich die Anbieter dabei recht kreativ, eine echte branchenweite Vergleichbarkeit ist nicht wirklich hergestellt worden. Die Transparenz bleibt daher weiterhin unzureichend. Standard Life war in vielen Bereichen wie der Gesamtkostenquote schon sehr transparent, hatte aber in anderen Bereichen noch Nachholbedarf. Daher haben wir z.B. auf die Bruttoillustration umgestellt, weil diese transparenter, fairer und ehrlicher ist.

procontra: Was haben Sie verändert bei der Produktkonzeption?

Nuschele: Zunächst bleiben wir bei unserem klaren Fokus auf Fondspolicen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass dies die besten Vorsorgelösungen für den Kunden sind. Auch unsere Produktnamen bleiben bestehen, ansonsten haben wir wirklich alles überprüft, um für unsere Kunden noch moderner, transparenter und fairer zu werden. In Sachen Transparenz gehen wir mit der Bruttoillustration einen großen Schritt voran. Aber auch kostengünstige Investments wie Clean Share Classes und passive Investments bringen für unsere Kunden deutlich spürbare Vorteile.

procontra: Wo setzten Sie in Sachen Transparenz ansonsten neue Branchenmaßstäbe?

Nuschele: Wir setzen auf die klare Trennung von Versicherungs- und Kapitalanlagekosten und weisen beide Größen extra aus. Dies macht kaum ein anderer Versicherer konsequent über die gesamte Produktpalette. Wir setzen dort, wo sie verfügbar sind, auf Clean Share Classes. Diese Investmentfonds verursachen außer der Management Fee, die häufig auch noch rabattiert wird, keine sonstigen nennenswerten Kosten. Das heißt auch, dass es keine Kickbacks mehr gibt, die an die Kunden in Form eines Kundenbonus weitergegeben werden. Dies halten wir aber für das fairere und nachvollziehbarere Vorgehen, nicht zuletzt weil es den Vergleich zwischen den Angeboten deutlich verbessert. Und last but not least wirken sich die kostengünstigen Investments natürlich auch positiv auf die Wertentwicklung aus.

procontra: Inwieweit öffnen Sie Ihr Portfolio für weitere Fondspartner?

Nuschele: Unsere Strategie war bisher sehr stark auf die Investments unseres Partners Aberdeen Standard Investments ausgerichtet, von dem der Löwenanteil der Kundengelder verwaltet wird. Gerade im Bereich der aktiv gemanagten Multi-Asset-Lösungen wird sich daran nichts ändern. Geändert haben sich aber auch hier die Kosten. Wir konnten für unsere Kunden neue, günstigere Konditionen aushandeln. Aber nun gewinnen wir weitere strategische Partner, die unser Portfolio ideal ergänzen und zwar vor allem in den Segmenten, die nicht zu den Kernkompetenzen von Aberdeen Standard Investments gehören. Zum Beispiel der Vermögensverwalter Vanguard, der mit hochwertigen Investmentlösungen aus dem passiven Bereich punktet. Wir werden sukzessive noch mehr attraktive Partner mit ins Boot holen, um einen noch breiteren Markt zu erreichen.

procontra: Sind die Produkte durch den Relaunch auch flexibler für den Kunden geworden?

Nuschele: Natürlich haben wir auch die Optionen optimiert, zum Beispiel haben wir ein Startmanagement für Zuzahlungen eingeführt. Wer zu seiner Fondspolice zuzahlt, muss also nicht mehr von Anfang an zu 100 Prozent ins Risiko gehen, eventuell einen ungünstigen Einstiegszeitpunkt zu erwischen. Zudem haben wir bei unserem Einmalbeitragsprodukt WeitBlick die gezielte Teilauszahlung eingeführt. Das bedeutet, bei dem automatisierten Auszahlplan muss nicht mehr ein Anteil jedes aktuell investierten Fonds verkauft werden, sondern der Kunde kann ganz bewusst entscheiden, aus welchem Zielinvestment Geld abfließen soll. Solche Flexibilität passt konsequent zu unserem Investmentansatz.

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