Hannoversche wegen getarnter Werbung abgemahnt

Florian Burghardt Versicherungen Top News

Die Wettbewerbszentrale verlangt von der Hannoverschen die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Dann würde, im Falle einer erneuten Zuwiderhandlung, eine Vertragsstrafe in Höhe von 8.000 Euro fällig werden. Zu Abgabe der Unterlassungserklärung hat der Lebensversicherer noch bis nächste Woche Zeit.

Die eigene Rechtsabteilung würde aktuell prüfen, in welcher Form vor diesem Hintergrund eine Unterlassungserklärung abgegeben werden kann, erklärte heute ein VHV-Sprecher auf procontra-Nachfrage.

„Unglücklich agiert“

Hinsichtlich der Vorwürfe sagte er: „Wir können die Kritik der Wettbewerbszentrale nachvollziehen. Hier wurde bei uns unglücklich agiert und wir müssen uns das zuschreiben lassen. Zukünftig werden wir sicherstellen, dass das nicht noch einmal vorkommt und unsere Kunden sich auf eine transparente und korrekte Kommunikation von uns verlassen können, so wie sie es gewohnt sind.“

Erst im April hatte die Hannoversche das Layout eines Werbeschreibens zur Berufsunfähigkeitsversicherung geändert, nachdem vereinzelte Beschwerden darüber bei ihr eingegangen waren. Das Layout des Briefes war – wenn auch offenbar nicht rechtswidrig – der Optik eines Renteninformationsschreibens des Deutsche Rentenversicherung Bund sehr nahegekommen.

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