Videoberatung: Welche Tools wie punkten können

Florian Burghardt Berater Digital Top News

Die Corona-Pandemie belegt, wie wichtig die Alternative Videoberatung mittlerweile für Versicherungsvermittler ist. Im Vergleich von 8 Tools zeigen sich bereits große Unterschiede. Einige Maklerpools haben zudem schon ihre Favoriten.

Lassen wir die Corona-Pandemie mal außen vor: Sollten Makler stets in der Lage sein, ihren Kunden auch eine vollständige Videoberatung anbieten zu können?

Lassen wir die Corona-Pandemie mal außen vor: Sollten Makler stets in der Lage sein, ihren Kunden auch eine vollständige Videoberatung anbieten zu können? Bild: Adobe Stock/fizkes

Versicherer und Vermittlerverbände raten Maklerbetrieben schon seit vielen Jahren zur Digitalisierung ihrer Arbeitsabläufe. Natürlich soll dabei die persönliche Beratung in den eigenen vier Wänden des Kunden oder im Büro des Vermittlers nicht gänzlich verschwinden. Jedoch propagieren einige Makler und auch größere Vertriebe schon seit längerem erfolgreich eine Kombination aus Video- und Präsenz-Beratung. So lassen sich beispielsweise Kunden mit wenig Zeit gut erreichen und lange Wegstrecken vermeiden. Vor allem für viele kleine Vermittlerbetriebe spielt die Videoberatung aber nur eine langsam wachsende Rolle.

Doch nun ist die Corona-Krise da und verleiht ihr einen Antrieb ungeahnten Ausmaßes. Auch, wenn sich die Lage mittlerweile schon wieder bessert – wochenlang wollten viele Kunden keine persönlichen Gespräche mit ihrem Vermittler wahrnehmen oder die Vermittler haben die „Face to Face“-Beratung von sich aus eingestellt. Zeitgleich belegen aktuelle Umfragen, dass sich viele Makler von der plötzlichen Krise und dem damit verbundenen Digitalisierungshochdruck überrumpelt fühlten und die weggebrochenen Präsenz-Beratungstermine nicht auf die Schnelle kompensieren konnten.

Profi-Tools ebnen den Weg zum Vertragsabschluss

Dabei ist der Einstieg in die virtuelle Klärung von Versicherungsfragen und dem Abschluss von Verträgen offenbar gar nicht so schwer. Laut Vertriebstrainer Jan Helmut Hönle, der seit Jahren auf Coachings zur Videoberatung spezialisiert ist, ist der erste und wichtigste Schritt die Entscheidung für ein professionelles Tool.

Zwar mag es für den Anfang schon eine Verbesserung darstellen, den Kunden überhaupt sehen zu können. Das ist auch über normale Videoanrufe möglich, wie sie auch für private Unterhaltungen immer häufiger genutzt werden. Jedoch lässt sich der Weg zum Vertragsabschluss deutlich besser ebnen, wenn während dem Video-Call auch die gemeinsame Betrachtung von Dokumenten, Grafiken und Skizzen möglich ist. Unerlässlich für den direkten Abschluss ist die Option zur elektronischen Unterschrift.

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