Aktienorientierte Altersvorsorge: „Mit Langfristigkeit und Diversifikation sicher durch die Krise“

Vorsorgekonzepte Advertorial Berater von Standard Life

Viele Anleger sorgen sich in der anhaltenden Corona-Krise um ihre fondsgebundene Altersvorsorge. Christian Nuschele leitet als Head of Sales & Marketing den Vertrieb der Standard Life. Im Interview erläutert er, wie der Versicherer als Krisenmanager agiert und was er Vermittlern aktuell für die Kundenbindung rät.

Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing der Standard Life

Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing der Standard Life. Bild: Standard Life

procontra: Was würden Sie denn Kunden aktuell bei Ihrer privaten Altersvorsorge raten?

Christian Nuschele: Man sollte sich klarmachen, dass die Altersvorsorge langfristig ausgelegt ist und man sich den Lebensstandard in 20 oder 30 Jahren sichern möchte. In diesem Zeitraum wird es immer wieder zu Krisen an den Kapitalmärkten kommen. Langfristig erzielt eine aktienorientierte Anlage trotz der Krisen die besten Ergebnisse. Daher ist die Entscheidung für eine Fondspolice auch unverändert richtig. Die Kunden sollten also Ruhe bewahren und weiter für ihre Vorsorge sparen.

procontra: Aber viele Menschen haben aufgrund der Corona-Krise akute finanzielle Probleme…

Nuschele: Ja, das ist richtig. Entsprechend stellen wir fest, dass Beitragsfreistellungen, -ferien und -pausen aktuell von Kunden in deutlich höherem Umfang beantragt werden. Wir bieten an, solche Unterbrechungen zu befristen, damit der Versicherungsschutz erhalten bleibt. Unsere Vertriebspartner informieren wir über alle möglichen Optionen auf unserem Corona-Blog
Wenn Beitragszahlungen ausgesetzt werden, erfolgt eigentlich umgehend die Rückforderung offener und noch nicht verdienter Courtagen. Wie viele Versicherer erleichtern aber auch wir dem Makler das Geschäft in der Krise, indem wir Rückforderungen um acht Monate aufschieben.

procontra: Die Börsen sind in der Krise zunächst stark gefallen. Ist die Skepsis der ohnehin nicht sonderlich aktienorientierten Deutschen dadurch weiter gestiegen?

Nuschele: Nein, das kann ich so nicht bestätigen. Der aktuelle finanzielle Engpass bei vielen Menschen führt dazu, dass sie das Sparen zeitweise aussetzen. Wir verzeichnen aber nur ein leicht erhöhtes Stornoaufkommen und ein ganz normales Niveau von Shifts und Switches bei der aktienorientierten Altersvorsorge. Gäbe es durch die Krise ein ganz neues Risikoempfinden, dann würde der typische Kunde wohl vermehrt zu deutlich weniger volatilen Kapitalanlagen umschwenken. Das ist aber nicht der Fall.
Auch unser Neugeschäft in der Altersvorsorge verläuft insgesamt konstant. Es werden zwar weniger Verträge, diese aber über deutlich höhere Summen abgeschlossen.

Seite 1: Aktienorientierte Anlage trotz Krisen
Seite 2: Multi-Asset-Fonds-Policen der Standard Life