Corona: Welche Makler die Krise besonders zu spüren bekommen

Martin Thaler Corona Top News Berater

Fast alle Makler spüren bereits Auswirkungen der Corona-Krise auf ihr Geschäft. Allerdings sind manche Betriebe besonders betroffen, wie eine neue Umfrage offenbart.

Bereits jetzt bekommen Makler die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren.

Bereits jetzt bekommen Makler die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Bild: AdobeStock/ Lucas Gojda

Die Corona-Krise drückt bei vielen Maklern deutlich auf die Stimmung. Nicht nur, weil auch sie wie alle anderen Deutschen merklich in ihrem sozialen und gesellschaftlichen Leben eingeschränkt sind. Auch wirtschaftlich zeigt die Krise bereits ihre ersten Auswirkungen, wie nun eine Umfrage der Marktforschungsunternehmen „Forschungsgruppe g/d/p“ sowie „MRTK Marketing Research Team Kieseler“ unter 221 Maklern und Mehrfachagenten verdeutlicht.  

Bereits heute – knapp 1 ½ Monate nach Beginn des bundesweiten Lockdowns – spürt die überwiegende Mehrheit (76 Prozent) der Makler die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie – 41 Prozent der befragten Vermittler sprechen gar von gravierenden Auswirkungen auf ihr Geschäft.  

Betroffen sind dabei vor allem größere Makler. In Unternehmen mit mehr als vier Mitarbeitern verzeichneten fast neun von zehn Unternehmen (86 Prozent) einen geringeren Umsatz, weniger Neuabschlüsse und andere Auswirkungen. Kleinere Betriebe kommen dabei bislang etwas besser durch die Corona-Krise: Hier gaben 72 Prozent der Makler negative Auswirkungen auf ihr Geschäft an.  

Leben- und PKV-Geschäft besonders betroffen

Ein wesentlicher Faktor auf die Frage, wie schwer die Auswirkungen ausfallen, ist auch die Ausrichtung des Betriebs: Am stärksten von der Krise betroffen sind Makler, die sich auf das Geschäft mit Lebens- bzw. Krankenversicherungen spezialisiert haben. Hier gaben jeweils 88 Prozent der Makler an, dass das Virus wirtschaftliche Folgen auf ihr Geschäft habe. Makler, die ihren Schwerpunkt eher auf das Geschäft mit Sach- und Unfallversicherungen gelegt haben, spüren die Krise offenbar nicht ganz so häufig – jedoch sprechen auch hier mehr als zwei Drittel der Betriebe von wirtschaftlichen Auswirkungen.  

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