„Hohe Aktienquoten statt Garantien“

Matthias Hundt Berater Top News

Die Verhinderung von Altersarmut ist ein ambitioniertes Ziel der Politik. Johannes Vogel, rentenpolitischer Sprecher der FDP, spricht über anzusetzende Hebel und überfällige Reformen.

Johannes Vogel, MdB und rentenpolitischer Sprecher der FDP auf dem Zukunftsmarkt Altersvorsorge_Foto: procontra

Auf dem Zukunftsmarkt Altersvorsorge in Berlin debattierten die Rentenexperten des Landes über notwendige Maßnahmen, um die Versorgung im Alter zu stärken. procontra sprach exklusiv mit dem rentenpolitischen Sprecher der FDP, Johannes Vogel. Er beschreibt, wie man in der gesetzlichen Säule eine zielgenaue und finanzierbare Stärkung der Versorgung darstellen könnte.

Darüber hinaus sieht er die betriebliche Altersversorgung durch die Maßnahmen des BRSG und des Freibetrages auf einem guten Weg. Der größere Hebel für die Politik liege aber in der Einfachheit und Transparenz der Produkte. In der dritten Säule könne ein Altersvorsorgedepot die bessere Alternative zu einer Riester-Reform sein, um die private Altersvorsorge zu fördern. Generell brauche es aber höhere Aktienquoten, um im Niedrigzinsumfeld das Sparziel - Schließung der Versorgungslücke - auch erreichen zu können. 

Säulenübergreifend sieht Vogel den größten Missstand im starren Renteneintrittsalter, das seiner Meinung nach überhaupt nicht mehr in die Zeit passt.

Das Interview mit Johannes Vogel, FDP, auf procontraTV

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